Brinek kann sich ihre haltlosen Angriffe sparen

Billige Wahlkampf-Rhetorik der ÖVP-Wissenschaftssprecherin

Wien (OTS) - Die HochschülerInnenschaft an der Universität Wien weist die gestern von Brinek geäußerten Anschuldigungen im Bezug auf die Podiumsdiskussion von Dienstag auf das Schärfste zurück. Während sie der ÖH Uni Wien mangelndes Interesse an Meinungsvielfalt vorwirft, fehlt es ihrer Bildungsministerin an Interesse, an dieser Veranstaltung überhaupt teilzunehmen. Die ständigen grundlosen Angriffe der ÖVP-Wissenschaftssprecherin auf eine demokratisch gewählte Studierendenvertretung und Körperschaft öffentlichen Rechts zeugen viel mehr von einem sehr bedenklichen Demokratieverständnis.

"Mit ihrer Kritik ist Brinek leider an der falschen Adresse", erklärt Andrea Brunner vom Vorsitzenden-Team der ÖH Uni Wien. "Sie sollte sich bei ihrer Parteikollegin Gehrer beschweren, dass diese auf eine Vertretung der ÖVP in der Diskussion verzichtet hat. Auch wir hätten einige Fragen an die angeblich so dialogbereite Bildungsministerin gehabt", so Brunner. "Sie selbst fand es ja nicht einmal der Mühe wert, zur Veranstaltung zu kommen. Mich wundert es daher sehr, wie sie selbige überhaupt kritisieren kann."

"Ihr einziges Interesse liegt offensichtlich in billiger, haltloser Wahlkampfrhetorik. Das ist eine wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Uni Wien schlicht und ergreifend unwürdig. Ihr persönlicher ÖVP-Wahlkampf an der Uni geht sogar soweit, dass sie Missstände an ihrem eigenen Institut vertuscht, um die Bildungsministerin nicht in Argumentationsnotstand zu bringen. Gehrer sind die Zustände an den Uni-Instituten aber ohnehin vollkommen egal, wie sie uns derzeit eindrucksvoll beweist.", zeigt sich Brunner verärgert.

Zur Podiumsdiskussion waren die Mutterparteien aller Fraktionen eingeladen, die auf der Universitätsvertretung mit Mandaten vertreten sind. Dabei handelt es sich um die ÖVP für die Aktionsgemeinschaft, die SPÖ für den VSSTÖ, die Grünen für die GRAS, die KPÖ für den KSV und das LIF für das LSF. Da die Studierenden bei den letzten ÖH-Wahlen gezeigt haben, dass sie kein Interesse am rechtsgerichtete RFS haben, war für den Burschenschafter und FPÖ-Wissenschaftssprecher Martin Graf auch kein Platz am Podium.

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