2 Jahre BM Herbert Haupt (2): Sozialminister zieht positive Bilanz

Familienhospizkarenz, ein tragfähiges Pensionssystem, Hepatitis-C-Fonds, vorbildliche BSE- und MKS-Prävention

Wien (BMSG/OTS) - Seit 24. 10. 2000 ist Mag. Herbert Haupt Bundesminister für soziale Sicherheit und Generationen - in einer Pressekonferenz zog er heute positive Bilanz über seine nunmehr zweijährige Amtszeit. ****

Familienhospizkarenz im diametralen Gegensatz zu holländischem Modell

"Unter dem Motto, unsere Welt menschlicher zu gestalten, haben wir die Voraussetzungen für die Begleitung und Betreuung schwerst kranker Menschen durch ihre Angehörigen geschaffen. Die Familienhospizkarenz steht im schroffen Gegensatz zu holländischen und belgischen Modellen", betonte Sozialminister Mag. Herbert Haupt. Eine finanzielle Unterstützung sowie das Pflegegeld können Betreuende beim BMSG anfordern, während der Inanspruchnahme der Familienhospizkarenz sind sie kranken- und pensionsversichert, die Ansprüche auf Abfertigung bleiben ebenfalls erhalten.

Respekt vor den Leistungen der älteren Generation

"Die Seniorinnen und Senioren und ihre enorme Lebensleistung genießen meine vollste Wertschätzung. Dies soll auch bei der Pensionsanpassung zum Ausdruck kommen. Das Pensionssystem muss auch für die Zukunft tragfähig bleiben und nachkommenden Generationen einen gesicherten Lebensabend bieten", bekräftigte der Generationenminister. Allerdings sei es notwendig, in Zukunft die betriebliche und die Eigenvorsorge zu verstärken. Dabei spiele die Abfertigung neu und die Prämienvorsorge eine wesentliche Rolle. In seiner Bilanz verwies Haupt auf weitere wesentliche Eckpunkte, wie zum Beispiel den Musterheimvertrag, die Verankerung der Alterssicherung in der Bundesverfassung, die Mitbestimmung der älteren Generation durch Seniorenrat und Bundesseniorenbeirat sowie die Bürgerbüros für Jung und Alt.

Gesundheit als wichtigstes Gut des Menschen

"Eine Zweiklassenmedizin kommt für mich nicht in Frage. Aus diesem Grund kam der Erstellung eines gesamtösterreichischen Gesundheitsplanes, der Einrichtung von Gruppenpraxen sowie der Verbesserung der extramuralen Versorgung und einer harmonisierten Ausbildung des Pflegebereiches besondere Bedeutung zu", berichtete Gesundheitsminister Haupt. Genauso wichtig seien aber der neu eingerichtete "Hepatitis-C-Fonds", das Heilmasseur-, das Hebammen-und das Rettungssanitätergesetz sowie die Ausweitung der Gesundheitsvorsorge für Mutter und Kind.

Bei der Chipkarte forderte der Gesundheitsminister mehr Initiative und Schwung des Hauptverbandes und der betreffenden Firmen.

Sicherheit in unseren Ställen

"Wir sind europaweit vorbildlich in der Bekämpfung von BSE und Maul- und Klauenseuche, erst vor kurzem haben wir das Projekt 'Schweinedatenbank' zur Seuchenprävention und Verbesserung der Lebensmittelqualität auf Schiene gebracht. Österreich ist der Feinkostladen Europas, und das soll auch so bleiben", versicherte Gesundheitsminister Haupt. In diesem Zusammenhang sind unter anderem auch die "Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit" , das Tierarzneimittelkontrollgesetz sowie das Tierärztegesetz zu nennen.

Haupt forderte weiters gentechnikfreie Zonen in Österreich, wofür sich die Nationalparks anbieten würden. "Leider ist dazu eine Zustimmung der Landeshauptleute bisher nicht möglich gewesen."

"Es ist mir in den letzten zwei Jahren gelungen, wichtige Anliegen in der Sozialpolitik umzusetzen. Das erfüllt mich mit großer Dankbarkeit und besonderem Stolz. Diese Bilanz ist natürlich nur ein Auszug der vielen Reformschritte, die wir gesetzt haben - diesen erfolgreichen Weg möchte ich gerne fortsetzen", bekräftigte Sozialminister Mag. Herbert Haupt abschließend.

Die gesamte Bilanz ist auf der Homepage des Bundesministeriums für soziale Sicherheit und Generationen unter www.bmsg.gv.at verfügbar. (Schluss) bxf

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Generationen
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