LH Haider: 607 neue Arbeitsplätze und große Infrastrukturprojekte gesichert

Tirols Kritik an Sonderfinanzierung Drautalstrasse zurückgewiesen - Im Lavanttal braucht es keine "Dreckschleuder"

Klagenfurt (LPD.- Landeshauptmann Jörg Haider hat heute festgestellt, dass viele Infrastrukturprojekte wie die Koralmbahn und Lippitzbachbrücke rechtlich und finanziell abgesichert werden konnten und Kärnten damit enorm aufgeholt habe. Ebenso fixiert sei die Sonderfinanzierung von 62,1 Mio. Euro für den Ausbau der Drautal-Bundesstraße. Es gehe nicht an, dass Tirol den Kärntnern diese Sonderfinanzierung der Drautal-Bundesstraße nicht gönne und deswegen zum Verfassungsgerichtshof gehen wolle, kritisierte
Haider.

Kärnten habe insgesamt sehr viel bewegt, zahlreiche Impulse zur weiteren Aufwärtsentwicklung seien gesetzt worden, so der Landeshauptmann, der auch die historisch höchsten Beschäftigungsstände ansprach, die Kärnten in den letzten Monaten erlebte. Dennoch werde alles getan um die Beschäftigungssituation noch weiter zu verbessern, insbesondere werde für arbeitslose Jugendliche eine Joboffensive von AMS und Land initiiert, unbesehen der Tatsache, dass in wirtschaftlichen besseren Zeiten weit mehr Jugendliche arbeitslos waren. So seien 1996 500 Jugendliche mehr arbeitslos und 1997 über 1000 Jugendliche mehr arbeitslos gewesen als heute, erinnerte Haider.

Erfolgreich sei auch die Betriebsansiedelungspolitik, betonte der Landeshauptmann. So seien bislang 607 neue Arbeitsplätze geschaffen worden. Ein weiterer Schub von 800 neuen Arbeitsplätzen sei beispielsweise durch das geplante innerstädtische Einkaufszentrum in Klagenfurt zu erwarten, wobei 145,3 Mio. Euro investiert werden sollen. Durch die gemeinsame Änderung des Gemeindeplanungsgesetzes kürzlich sei dies und damit die Belebung von Innenstädten möglich geworden, sagte Haider. Auch die Bauwirtschaft Kärntens befinde sich anders als in anderen Bundesländern durch die hohe Zahl an öffentlichen Bauaufträgen in sehr positiver Entwicklung.

Kritik übte der Landeshauptmann auch am Verbund, der zwar die Müllverbrennung in St. Andrä ausbauen wolle, aber die Lehrwerkstätte nicht weiterführen wolle. Im touristisch so wertvollen Lavanttal brauche es keine "Dreckschleuder", so Haider. Die Lehrwerkstätte sei aber nur durch die Initiative des Landes in Kooperation mit der Firma Elmont gesichert worden. (Schluss)

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