Brinek: Broukal hat offenbar Kunst des Recherchierens verlernt

Aussagen und offener Brief des SPÖ-Kandidaten "unseriös"- moderate Studienbeiträge werden von Studierenden akzeptiert

Donnerstag, 24. Oktober 2002 (ÖVP-PK): "Es ist schade, dass ein bisher zur Unabhängigkeit verpflichteter Fernsehmoderator so schnell zum unseriösen Parteipolitiker wird, der offenbar innerhalb kürzester Zeit die Kunst des Recherchierens verlernt hat", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek zu den gestrigen und heutigen Aussagen von SPÖ-Kandidat Josef Broukal. "Wenn Broukal beklagt, dass die Forschungsausgaben seit dem Jahr 2000 stagnieren, dann ist das ganz einfach falsch, denn von 2000 bis 2002 werden wir über 510 Mio. Euro und damit umgerechnet über 7 Mrd. Schilling mehr in Forschung investieren." Auch die Aussage, "Bildung darf nichts kosten", sei "einfach unseriös, genauso wie der offene Brief Broukals an ÖVP-Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat." ****

Wenn Broukal meine, Bildung dürfe nichts kosten, "so darf ich ihn daran erinnern, dass die österreichischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler jährlich 12.350 Euro für jede Studentin bzw. jeden Studenten bezahlen. Da ist es nur recht und billig, dass Studierende, die es sich leisten können, einen moderaten Studienbeitrag von 363 Euro pro Semester leisten, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie auf Grund der vom Steuerzahler finanzierten Ausbildung später mehr als andere verdienen".

"Diese moderaten Studienbeiträge werden von den Studierenden durchaus akzeptiert, wie die steigenden Erstinskriptionszahlen zeigen." Zudem sei mit der Aufstockung des Studienbeihilfebudgets um 32,7 Mio. Euro auf insgesamt 145 Mio. Euro sichergestellt worden, "dass jeder, der studieren will und dazu geeignet ist, auch studieren kann. Niemand wird aus finanziellen Gründen ausgeschlossen", so Brinek.

Zum offenen Brief Broukals an Generalsekretärin Maria Rauch-Kallat sagte Brinek: "Die ÖVP hat gestern an Hand ganz konkreter Punkte nachgewiesen, dass mehrere Broukal-Positionen zur Forschungspolitik einfach von der ÖVP übernommen wurden, und wir haben auch klargestellt, dass es die SPÖ war, die die Forschungspolitik in ihrer Regierungszeit verschlafen hat. Wenn Broukal nun davon durch Aktionismus und einen eher verunglückten offenen Brief ablenken will, so ist das kennzeichnend für das Verständnis von Politik, das er offenbar hat".

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