Papierindustrie: KV-Verhandlungen abgebrochen

GPA und GdC berufen heute Betriebsrätekonferenz ein

Wien (GPA/GdC/ÖGB). Die Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 10.000 Beschäftigten der Papier- und Pappeindustrie wurden gestern Abend abgebrochen. Die Ankündigung der Arbeitgeber, heuer einen besonders niedrigen Abschluss (0,4 Prozent unter dem Abschluss der anderen Industriebranchen) tätigen zu wollen, ist für die verhandelnden Gewerkschaften inakzeptabel. Zudem wurde ein Paket von massiven Verschlechterungen im Rahmenrecht vorgelegt.++++

Die Gewerkschaft der Chemiearbeiter (GdC) und die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) haben sich deshalb für den Abbruch der Verhandlungen entschieden. Vorerst wurde auch kein weiterer Verhandlungstermin vereinbart.

Auf einer gesamtösterreichischen Betriebsrätekonferenz der Papierindustrie, die heute in Wien stattfindet, werden Beschlüsse über die weitere Vorgangsweise und den Umfang der notwendigen weiteren Aktivitäten gefasst.

ÖGB, 24. Oktober 2002
Nr. 809

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