VP-Hahn an SP-Pittermann: Keine Ausrede beim Pflegenotstand!

Wien, den 24.Oktober 2002 (VP Klub) "Die Wiener Stadtregierung und insbesondere die Gesundheitsstadträtin sind aufgefordert, sofort zu handeln und die notwendigen Mittel zur Behebung des Pflegenotstandes in Wien bereitzustellen," forderte heute der Gesundheitssprecher der Wiener Volkspartei, Dr.Johannes HAHN. "Die Bundesregierung hat eine beispielgebende Initiative auf die Beine gestellt, mit der in den nächsten drei Jahren mindestens 600 Menschen vor allem in Wien der Neueinstieg in den qualifizierten Pflegeberuf ermöglicht wird. Dies wird vor allem den Wienerinnen und Wienern zugute kommen." Anstelle der Gusenbauer-Kampagnen zur Attraktivierung des Wiener Gesundheitssystems solle man tatsächliche zukunftsorientierte Maßnahmen ergreifen. "Mit einem vergleichsweise niederen Betrag kann hier eine Lösung gefunden werden, die den Pflegenotstand in Wien beheben hilft", bezifferte HAHN die Kofinanzierungskosten pro Auszubildendem pro Jahr mit 3.100,-€ bzw. 42.000 ATS. "Hier kann es keine Ausrede geben" so HAHN.****

Die Gesamtkosten für die dreijährigen Schulungsmaßnahmen sowie die anteiligen Lohn- und Lohnnebenkosten für die berufsbegleitende Ausbildung werden maximal 14 Mio Euro betragen. "Der Bund hat sich bereit erklärt, 60% dieser Kosten zu übernehmen. Es liegt nun an Pittermann und der Stadt Wien, umgehend die restlichen 40% für die Wiener Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung zu stellen", forderte HAHN. Schließlich lägen die Sozial- und Pflegekompetenzen beim Land und gäbe es in Wien einen akuten Bedarf an 1000 PflegerInnen. Man könne nicht erwarten, daß die Ausbildungsträger oder gar die Auszubildenden die notwendige Kofinanzierung übernehmen. (Schluss)

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