Im BÄRENWALD in Arbesbach/Schönfeld beginnt die Winterruhe der Bären

Mit einem Abschlussfest schließt der BÄRENWALD am 30. Oktober für heuer seine Pforten und bietet in diesem Jahr die letzte Chance die Bären Live zu sehen!

Wien (OTS) - Ein letztes Mal bevor sich die sechs Bären des BÄRENWALD Vinzenz Liese, Brumca, Tom, Jerry und Lara in die Winterruhe zurückziehen, lockt das VIER PFOTEN-Bärenschutzzentrum mit einem bunten Programm für Kinder: Bär Bruno, das Maskottchen des BÄRENWALD liest "Gute Nacht Geschichten" - außerdem wird ein "Bärenkino" geboten. Das Programm endet nach einem Laternenrundgang beim Bärenbuffet und -punsch. Im Rahmen dieses Nachmittags gibt es auch einen tollen Preis zu gewinnen: Wer die meisten Punkte beim Bärenquiz sammelt, kann einen Tag im BÄRENWALD verbringen und die Arbeit der Bärenpfleger hautnah miterleben. Mehr Infos zum Programm unter www.baerenwald.at.

Bären leben arttypisches Verhalten im Bärenwald aus

"Bären ziehen sich nur dann in die Winterruhe zurück, wenn sie optimale Bedingungen vorfinden", betont BÄRENWALD-Geschäftsführer Josef Pfabigan. Zwei Bewohner des BÄRENWALD - Tom und Jerry - gingen nach 12 Jahren privater Haltung in einem Zirkus bereits nach drei Monaten in den Winterruhe! Mit Spannung erwartet Pfabigan die nächsten Monate: "Da wird sich zeigen, ob sich unser Neuzuwachs Lara nach 22 Jahren Privathaltung in einem engen Käfig schon heuer in die Ruhephase begibt", meint er. Die Vorzeichen dafür stehen jedenfalls sehr gut: Aufgrund der natürlichen Umgebung im BÄRENWALD und durch die spezielle Betreuung der VIER-PFOTEN-Tierpfleger zeigt Lara schon deutliche Anzeichen von bärentypischem Verhalten. "Wenn sich die Tiere zur Winterruhe zurückziehen ist das der schönste Beweis dafür, dass unser Projekt den natürlichen Ansprüchen der Bären gerecht wird", freut sich Pfabigan.

Winterruhe der Bären: Nicht vollständig erforscht

Für in der freien Natur lebende Bären ist die Winterruhe unbedingt notwendig, um die nahrungskarge Zeit und die widrigen Witterungsverhältnisse in der kalten Jahreszeit gut zu überstehen. "Braunbären verbringen während der kalten Jahreszeit je nach Verbreitungsgebiet zwei bis fünf Monate in selbst gegrabenen Winterhöhlen", erklärt der BÄRENWALD-Geschäftsführer. Bis ins letzte Detail ist die Winterruhe der Bären noch nicht erforscht: Tatsache ist jedoch, dass sich die Körpertemperatur um ca. 1 Grad Celsius senkt und sich die Pulsfrequenz auf rund zehn Pulsschläge pro Minute verlangsamt. Während dieser Phase nehmen die Tiere auch keine Nahrung zu sich.

Bären sind überwiegend Vegetarier

Syrische und europäische Braunbären sind grundsätzlich Allesfresser, durch ihre Lebensumgebung in der Natur sind sie allerdings in der Regel zu 70 Prozent auf pflanzliche Kost angewiesen. An diesen Umstand ist auch die Nahrung der Bewohner des BÄRENWALD angepasst: An sechs Tagen in der Woche besteht diese hauptsächlich aus Karotten, Birnen, Petersilwurzeln, Nüssen und Äpfeln. Fleisch steht nur einmal pro Woche auf dem Speisezettel der Schützlinge im BÄRENWALD. Um den natürlichen Suchtrieb zu fördern, verstecken oder vergraben die Tierpfleger das Futter im gesamten Gelände, um den Bären eine naturnahe Nahrungssuche und -aufnahme zu sichern. Gefüttert werden die Bären bis zur Winterruhe, wobei diese Menge in den letzten Wochen vor der Winterruhe auf ca. 16 kg pro Bär steigt. Anfang Dezember wird die Nahrungsaufnahme von den Tieren instinktiv eingestellt.

Spendenkonto BÄRENWALD: P.S.K. BLZ 60.000, Kto. 7544.590

Infos auch unter http://www.baerenwald.at

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