Pröll: Regieren ist kein Experiment sondern erfordert harte Arbeit

Strasser: Brauchen Profis und keine Promis

St. Pölten (NÖI) - "Die Republik ist zu gut, als dass wir in einen Blindflug starten. Regieren ist kein Experiment sondern erfordert harte Arbeit - noch dazu in einer so entscheidenden Phase", betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vor mehr als 800 Besuchern beim Weinvierteltag der VP Niederösterreich in Mistelbach. "Wenn wir heute die richtigen Schritte setzen, werden wir in 15 bis 20 Jahren davon profitieren". Deshalb sei der Wahltag am 24. November ein "Stichtag, wo entscheidende Weichen gestellt werden", so Pröll. ****

Die Wahl liege zwischen einem "unerfahrenen und aus Amerika ferngesteuerten SPÖ-Funktionär" und einem erfahrenen Kanzler Wolfgang Schüssel, der "krisenerprobt und umsichtig" gearbeitet habe und 13 Jahre Regierungserfahrung mitbringe. Das erfahrene Team der ÖVP habe bewiesen, Österreich "auf einem europafitten Kurs" zu führen. Im Gegensatz dazu würde das rot-grüne Experiment einmal "null Erfahrung bei Gusenbauer" und einmal "null Erfahrung bei Van der Bellen" bedeuten, so Pröll.

Für Niederösterreich gehe es darum, auch nach dem 24. November einen verlässlichen Partner auf Bundesebene zu haben. Dies gelte insbesondere für die bevorstehenden Herausforderungen in Europa. "Wir wollen Niederösterreich zum Erweiterungsgewinner Nummer 1 in ganz Europa machen", so Pröll. Dazu sei es notwendig, das Land stark genug zu machen, um die Vorteile der Erweiterung zu nutzen und die Probleme zu minimieren. Pröll verwies in diesem Zusammenhang auf das erfolgreich laufende Fitnessprogramm, auf die Verkehrsoffensive - mit den für das Weinviertel wichtigen Projekten Nordautobahn und S2, die Technologieoffensive und die Pröll-Prokop-Jobinitiative.

Der Spitzenkandidat der VPNÖ, Innenminister Dr. Ernst Strasser betonte im Hinblick auf die bevorstehende Nationalratswahl, dass es darum gehe, ob das Modernisierungsprogramm der letzten Jahre weiter fortgesetzt werden könne. Die ÖVP trete für einen raschen Wiederaufbau nach der Hochwasserkatastrophe, für ein Konjunkturpaket mit neuen Arbeitsplätzen insbesondere für junge Menschen, für soziale Sicherheit, für eine optimale Familienpolitik und eine vernünftige Budgetpolitik ein. Strasser verwies dabei auf das professionelle Team der ÖVP. "Wir haben die Profis, die SPÖ sucht überall nach Promis. Wir arbeiten mit aller Kraft für Österreich und nicht, so wie andere, mit dem Champagnerglas in der Hand gegen Österreich", so Strasser.

In Sachen Asylpolitik meinte Strasser, dass sich Migrationsströme nicht nach Wahlterminen richten. Während die SPÖ einen weicheren Kurs und die FPÖ einen härteren Kurs wolle, stehe er für eine vernünftige, kluge und ehrliche Vorgangsweise. "In der Asylpolitik geht es nicht um hart oder weich, sondern um Vernunft und Ehrlichkeit. Ehrlich ist es den Menschen zu sagen, was wir leisten können und was nicht." Diesen Weg wolle er weiter fortsetzen, ebenso wie jenen in der Sicherheitspolitik. Strasser versicherte in diesem Zusammenhang, dass die Grenzsicherung inklusive Assistenzeinsatz im selben Umfang auch nach dem Beitritt der Kandidatenländer erhalten bleibe. Mehr noch:
Österreich bekommen durch Verbesserungen in den Sicherheitsapparaten der Nachbarstaaten einen doppelten Sicherheitsgurt.

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