Broukal: "Auf dem Altar des Nulldefizits wurden die Forschungsausgaben geopfert" Utl: Tosender Applaus für Broukal im Café Container beim Polit-Talk

Wien (SPW) Mit tosendem Applaus wurde SPÖ-Nationalratskandidat Josef Broukal am Mittwoch Abend im Café Container beim Burgtheater zum Polit-Talk empfangen. Er sei in die Politik gegangen, so Broukal, weil die SPÖ mit Alfred Gusenbauer eine Zukunftsperspektive biete, die Österreich jetzt brauche. In einer offenen Diskussionsrunde stellte sich Broukal den Anliegen und Wünschen der über 100 Interessierten. Besonders häufig wurden die Themen Bildungspolitik und Forschung angesprochen. Die Forschungsausgaben seien auf dem Altar des Nulldefizits geopfert worden, so Broukal, sie würden seit dem Jahr 2000 stagnieren und mit 1,9 Prozent seien sie zwar im EU-Durchschnitt, aber Österreich solle sich auch hier mit Ländern vergleichen, an denen es sich sonst gerne misst: Schweden mit einer Forschungsquote von 3,8 Prozent, Finnland mit 3,3 Prozent und die Schweiz mit 2,8 Prozent. Angesprochen auf die Studiengebühren sagte Broukal: "Die Studiengebühren sind eine Frechheit. Bildung darf nichts kosten. Jedem, der studieren will, soll das auch ermöglicht werden. Als bekannt gegeben wurde, dass die Studiengebühren kommen, war ich vollkommen überrascht. Noch zwei Tage vorher hat Ministerin Gehrer zugesichert, dass es sie nicht geben werde". Die SPÖ garantiere einen freien Zugang zur Bildung und würde die Studiengebühren abschaffen, bekräftigte Broukal.****

Broukal sagte in diesem Zusammenhang auch, wie wichtig es sei, die Forschungsausgaben zu erhöhen, denn das würde auch im Interesse der Wirtschaft und einer damit gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit sein. Diese Investitionen würden sich auch mit einer höheren Beschäftigungsquote bezahlt machen, so Broukal weiter und erinnerte an die prognostizierte Arbeitslosenzahl von 320.000 für kommenden Winter. Angesprochen auf die schwarzblaue Regierung und vor allem auf das Justizressort, sagte Broukal: "Bei den Banken hat Böhmdorfer mit dem VKI einiges erreicht. Sonst hat er keine 'rechte Politik' gemacht, sondern bösartige Machtpolitik". In diesem Zusammenhang verwies Broukal an den "überlegenswerten Vorschlag" der strafrechtlichen Verfolgung von PolitikerInnen und JournalistInnen bei freier Meinungsäußerung.

Broukal zeigte sich erfreut über das rege Interesse am Polit-Talk. Das beweise, so der SPÖ-Nationalratskandidat, dass die Menschen an Politik interessiert seien. Man müsse nur offen auf sie zugehen und ihnen Gehör für ihre Anliegen schenken. "Sozialdemokratische Politik muss einen vernünftigen Ausgleich schaffen zwischen denen, die sich selbst helfen können und denen, die Hilfe brauchen", sagte Broukal. Und er freue sich, wenn ihm Leute zu seinem Entschluss, in die Politik zu gehen, gratulieren, "aber wichtiger ist, am 24. November SPÖ zu wählen!

Hinweis: SPÖ-PolitikerInnen stehen täglich von 11-13 Uhr und von 17-19 Uhr im Café Container beim Burgtheater im SPÖ-Container für persönliche Gespräche zur Verfügung. Alle Termine zum Polit-Talk finden Sie im Eventkalender unter http://www.wien.spoe.at. (Schluss) ck

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