JVP für Jugendmitbestimmung, Aussagen von ÖGJ-Bundessekretär falsch

Die Junge ÖVP fördert Jugendmitbestimmung - Eine Alibi-Wahlaltersenkung nach dem Motto "Friss oder stirb" gehört nicht dazu

Wien, 24. Oktober 2002 (ÖVP-PD) ÖGJ-Bundessekretär Maderner hatte behauptet, die JVP sei in der Bundesjugendvertretung "aktiv für eine Wahlaltersenkung eingetreten". "Das stimmt nicht", stellt Lukas Mandl, JVP-Delegierter in der Bundesjugendvertretung, klar, "wir sind für die Wahlaltersenkung auf kommunaler Ebene. Eine solche hat sich am Beispiel Burgenland als richtig erwiesen. Eine Entscheidung über das Wahlalter auf Bundesebene kann erst nach einer Evaluierung der Erfahrungen aus mehreren Bundesländern - also in einigen Jahren -getroffen werden." ****

Es war die Junge ÖVP, die in der Bundesjugendvertretung die Diskussion über ein "Paket für Partizipation" gestartet hat. Mandl:
"Wir haben darin so wichtige Punkte wie eine Stärkung der Schulpartnerschaft und den Ausbau der Mitbestimmung von Studenten und jungen Arbeitnehmern verankert. Diese Maßnahmen bringen wirklich mehr Mitbestimmung für Jugendliche. Das stärkt die Demokratie! Wir sind keinesfalls für eine Wahlaltersenkung 'aktiv eingetreten'. Der Beschluss der Jugendvertretung sieht viel wichtigere Punkte als die Alibi-Aktion einer Senkung des Wahlalters auf Bundesebene vor. Politikverdrossenheit kann nur durch die Chance zu Mitbestimmung in konkreten Fragen bekämpft werden, nicht durch ein Wahlrecht, das man Teenagern hinwirft nach dem Motto 'Friss oder stirb'!"

"Es macht kein gutes Bild", so Mandl, "wenn der langjährige Gewerkschaftsfunktionär Maderner versucht, Silvia Fuhrmann, eine junge Frau, die gute Politik für ihre Generation macht, zu verunglimpfen." Die Gewerkschaftsjugend solle sich nicht für Pseudo-Propaganda instrumentalisieren lassen, sondern für die Jugendlichen eintreten, so Mandl abschließend.

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