SPÖ-HORA: KONFUSE VERKEHRSPOLITIK VON VP-GERSTL

Eingehen auf ÖBB-Vorschläge zu S 7 würde Ausdünnung des S-Bahn-Verkehrs auf der Stammstrecke bedeuten

Wien (SPW-K) - "Einmal mehr hat ÖVP-Gemeinderat Gerstl auch mit seiner jüngsten Wortmeldung zum künftigen Betrieb auf der Schnellbahnlinie S 7 bestätigt, dass sachbezogenes Argumentieren nicht gerade seine Stärke ist", erklärte Mittwoch SPÖ-Gemeinderat Karlheinz Hora in einer Aussendung des Pressedienstes der SPÖ Wien. Wie konfus der ÖVP-Politiker in Wirklichkeit agiere, bestätigten seine heftigen Attacken gegen Stadtrat Schicker, der für finanzielle Fragen zwischen der Stadt und den ÖBB gar nicht zuständig sei. Offensichtlich gehe es Gerstl gar nicht um die Sache selbst, sondern ausschließlich um billige Polemik gegen die erfolgreiche Verkehrspolitik Wiens, betonte Hora. ****

Folge man konsequent den Forderungen und der Argumentationslinie Gerstls zum Thema S 7, dann würde dies letztlich bedeuten, dass zwar - den Vorstellungen der ÖBB entsprechend - ab Mitte Dezember des heurigen Jahres möglicherweise alle 15 Minuten eine Garnitur zum Flughafen fahren, dafür aber der Taktverkehr auf der S-Bahn-Stammstrecke zwischen Meidling und Floridsdorf auch tagsüber von 7,5 auf 15 Minuten verlängert werden würde. Hora: "Ein besonders schlechtes Tauschgeschäft, das die ÖBB und Kollege Gerstl den Wienerinnen und Wiener anbieten, das aber für die Stadt unannehmbar ist", schloss Hora. (Schluss)

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