Muttonen kritisiert Lippenbekentnisse der Außenministerin zu Auslandskulturpolitik

Wien (SK) Kritik übt SPÖ-Kultursprecherin Christine Muttonen am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ an der Auslandskulturpolitik der Bundesregierung. "Ein Tiefstand der operativen Mittel für die Auslandskulturpolitik, die Beseitigung der Eigenständigkeit, die Schließung renommierter Kulturinstitute wie in Paris und die mangelhafte Koordination im Bereich der Auslandskulturarbeit sprechen eine deutliche Sprache: die Präsentation der österreichischen Kultur im Ausland ist auf dem Rückzug", kritisierte Muttonen. ****

Nach den Ereignissen der letzten Jahre sei es daher wenig glaubwürdig, wenn die Außenministerin heute versichere, für die nächsten vier Jahre für eine Auslandskulturpolitik zu stehen, die "in enger Koordination mit anderen außenpolitischen und kulturpolitischen Initiativen die kulturelle Basis der europäischen Einigung stärkt, Serviceleistungen für die österreichischen Kulturschaffenden und ihre internationalen Partner erbringt und den Standortvorteil Kultur -einen "Unique Selling Point" Österreichs - auch in der Außenpolitik nutzt", führte Muttonen aus.

Sie wiederholt ihre Forderung nach einer Neuorganisation der Auslandskulturpolitik; nach den Vorstellungen der SPÖ soll die Verantwortung für die Auslandskulturpolitik künftig bei einem Auslandskulturfonds in den Händen professioneller Kulturmanager liegen. (Schluss) up/mm

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