Entbehrliche kulturpolitische ÖVP-Wahlkampf-Sprechblasen

Klagenfurt, 2002-10-23 (fpd) Auffällig zufällig und nicht zum ersten Mal während eines Wahlkampfes verbreite die ÖVP Kärnten kulturpolitische Sprechblasen, nach deren Ausstoß die Taten stets ausbleiben würden, sagt der freiheitliche Vorsitzende des Kulturausschusses im Kärntner Landtag LAbg. Johann A. Gallo.

Inhaltlich bestätige sich die ÖVP damit selbst einen permanenten kulturpolitischen Tiefschlaf. Beispielsweise fände der geforderte Dialog mit den Künstlerinnen und Künstlern des Landes Tag für Tag und an vielen Orten statt, nur seien bei den zahlreichen Veranstaltungen die ÖVP-KulturpolitikerInnen offensichtlich lediglich als geheimnisumwitterte Wesen mit einer Art Tarnkappe mit dabei, so dass sie für Normalbürger unsichtbar bleiben.

Agrarlandesrat Wurmitzer solle besser zuallererst seine Agenden in der Land- und Forstwirtschaft und im Tierschutz wahrnehmen und die eigenen öffentlichen Zusagen hinsichtlich finanzieller Unterstützung, beispielsweise des Museums des Nötscher Kreises, schleunigst einlösen, fordert der freiheitliche Kultursprecher.

Das herbstliche Ozonloch über Kärnten halte zwar einiges aus, dennoch sei die wahlkampfbedingte ÖVP-Warmluft entbehrlich, schloss Gallo.

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