FH Liechtenstein: "Architektur-Studium vor der Haustüre"

Bereits die Hälfte der Studenten stammt aus Vorarlberg

Bregenz (OTS) - Bregenz (VLK) - Hohe fachliche Qualität, enger Praxisbezug, internationale Anerkennung und vor allem die günstige Lage gleich über der Grenze ziehen immer mehr Vorarlberger zum Architekturstudium an die Fachhochschule Liechtenstein, gab Landeshauptmann Herbert Sausgruber in einer gemeinsamn Pressekonferenz mit dem Rektor der FH Liechtenstein, Klaus Näscher und dem Innungsmeister der Vorarlberger Bauinnung, Franz Drexel heute, Mittwoch, im Landhaus in Bregenz bekannt. Von den derzeit 124 Studierenden im Fachbereich Architektur stammen bereits 60 aus Vorarlberg, allein 22 der 30 Studienanfänger in diesem Studienjahr sind Vorarlberger.

Die engen Kontakte zu Vorarlberg sind vertraglich zwischen der Bauinnung Vorarlberg und der Fachhochschule Liechtenstein geregelt. Für Landeshauptmann Herbert Sausgruber gehört die enge grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Bodenseeraum zu den wichtigen bildungspolitischen Zielen des Landes: "Sowohl die Studierenden als auch die Wirtschaft profitieren davon, wenn die in der Region bestehenden Bildungsangebote gemeinsam genützt werden können". Gleichzeitig, so Sausgruber weiter, werden Ressourcen gebündelt:
"Durch das Studienangebot in Liechtenstein kann sich die Fachhochschule in Dornbrin auf andere Studienrichtungen konzentrieren".

Internationale Anerkennung im EU-Raum
Seit September 2002 ist das Architektur-Diplom der Fachhochschule Liechtenstein durch die EU-Architekturrichtlinie anerkannt. "Damit haben die Absolventen die Berechtigung zur Berufsausübung in den EU/EWR-Mitgliedsländern, informierte der Rektor der FH Liechtenstein, Klaus Näscher, "In unserem neuen Hochschulcampus gibt es Atelierräume mit Arbeitsplätzen für alle Studenten, unsere Studenten haben direkte persönliche Kontakte zu den Dozenten und einen starken Bezug zur Praxis." Dazu komme noch der internationale Austausch mit Gastprofessoren und Experten, die Studenten können zumindest ein Semester an Partneruniversitäten in Europa oder außereuropäischen Ländern verbringen.

Wettbewerbsvorteil für FH-Architekten
Ein wichtiger Erfolgsfaktor für Absolventen der Fachhochschule Liechtenstein ist die Praxisnähe des Studiums. Für die Bauinnung Vorarlberg war die marktorientierte Ausbildung ein wesentliches Argument, sich über Jahre für den Fachbereich Architektur und die Fachhochschule Liechtenstein zu engagieren. "Die Karriere am Bau kann von einer Maurerlehre bis zum Architekturstudium führen - wichtig für uns ist das konstruktive und planerische Können neben der Kreativität eines Architekten", betonte Innungsmeister Franz Drexel von der Vorarlberger Bauinnung die Bedeutung der Fachhochschule Liechtenstein.

"Master of Science in Architecture"
Mit Beginn des Studienjahres 2002 beginnt die Fachhochschule Liechtenstein auch im Architekturbereich die Ausbildung nach dem zweistufigen Bachelor-/Master-System. Das dreijährige Basisstudium auf der Bachelor-Stufe führt zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss, das im vertiefenden Master-Studium von vier Semestern erweitert und mit dem Titel "Master of Science in Architecture" bzw. "Diplom-Architekt" ausgezeichnet wird. Mit dem Master-Diplom ist die Ausübung des Architekturberufs in allen EU/EWR-Staaten möglich. Die Fachhochschule Liechtenstein ist im Raum Österreich-Liechtenstein-Schweiz die einzige Fachhochschule, an der ein EU-anerkanntes Architekturstudium absolviert werden kann. (tm/dig) (FH-Lie.vlk)

Fotos: PK mit LH Sausgruber, Rektor Näscher und Baumeister Drexel – Sausgruber zum grenzüberschreitenden Studium: "Die geografischen Grenzen im Bildungsbereich müssen aus den Köpfen verschwinden"

Audio(s) zu dieser Meldung finden sie im AOM/Original Audio Servive, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20135
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0009