Wirtschaftsbund: RFW-Angstmache vor EU-Erweiterung unverantwortlich

Offensiv Chancen nützen statt destruktiver Krtik

Wien, 23. Oktober 2002 (ÖWB) Dem stellvertretenden RFW-Obmann Krenn sind Parteianliegen offensichtlich wichtiger, als die Anliegen der mittelständischen Wirtschaft, stellte heute, Mittwoch, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Karlheinz Kopf zu entsprechenden Äußerungen Krenns gegen die Erweiterung der EU, fest. Dass die Anti-EU-Erweiterungspolemik der FPÖ nun auch vom RFW übernommen wird, zeugt von einem unterdurchschnittlichen Wissen über die Chancen, die die Erweiterung gerade für die KMU bringt", so Kopf. ****

Anstatt sich destruktiv gegen die Erweiterung auszusprechen, sollte sich der RFW und die FPÖ lieber der Forderung des Wirtschaftsbundes anschließen, die heimischen Betriebe mit den richtigen Offensiv-Maßnahmen Erweiterungs-fit zu machen, so Kopf.

Eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten und die geringere Besteuerung der nicht entnommenen Gewinne spielen eine zentrale Rolle. "Für eine wirtschaftspolitische Organisation ist es Pflicht, die Konkurrenzfähigkeit unserer Betriebe sicherzustellen und nicht über längst beschlossene Maßnahmen zu raunzen." Außerdem würden entsprechende Übergangsfristen die betroffenen "sensiblen Regionen" schützen, so Kopf.

Sollte es zu keiner EU-Erweiterung kommen, führe dies zu hohen Kosten für Österreichs Wirtschaft, erklärte Kopf: "Das
bedeutet 270 Mill. Euro Wirtschaftswachstum und 1.300 Arbeitsplätze pro Jahr weniger, 0,33 Prozent mehr an Inflation und durch Grenzformalitäten und Wartezeiten entstehende Handelsverluste von 470 Mill. Euro."
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