Einem: Reichhold tritt bei EU-Erweiterung gegen Österreichs Interessen auf

Jeder vernünftig in Kandidatenländer investierte Euro hilft Österreich

Wien (SK) "Infrastrukturminister Reichhold ist bei der Vorbereitung Österreichs auf die EU-Erweiterung bisher alles schuldig geblieben", erklärte SPÖ-Europasprecher Caspar Einem am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Weder sei es ihm gelungen, eine Übergangslösung für den 2003 auslaufenden Transitvertrag zustande zu bringen und damit die zunehmende Belastung für die Menschen durch den LKW-Transitverkehr zumindest zu begrenzen, noch habe er dafür gesorgt, dass leistungsfähige Eisenbahnverbindungen mit den EU-Beitrittskandidaten aus den österreichischen Nachbarländern zur Verfügung stehen, damit es weniger LKW-Transitfahrten und damit eine Entlastung für die Bevölkerung gibt. Es sei daher nicht verwunderlich, so der SPÖ-Europasprecher, "dass Reichhold gegen die Interessen der österreichischen Arbeitnehmer und der österreichischen Wirtschaft auftritt".****

"Jeder vernünftig in die Kandidatenländer investierte Euro hilft Österreich", betonte Einem. Bei guter Wirtschaftsentwicklung in den österreichischen Nachbarländern sei mit weniger Einpendlern auf dem österreichischen Arbeitsmarkt und mit mehr Exporten in die Nachbarländer zu rechnen. Hier gehe es um die Interessen Österreichs, unterstrich der Europasprecher und fügte hinzu: "Investitionen kosten Geld, aber nur Investitionen helfen Österreich". (Schluss)ps

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