Pahl: "Wahlaltersenkung steht nicht im geringsten zur Diskussion!"

Zuerst gehören andere Interessen der Jugend geklärt

Linz (OTS) - "Enttäuschend und entlarvend zugleich" bezeichnete
der Landesobmann des Rings Freiheitlicher Jugend (RFJ) OÖ und stellvertretende RFJ-Bundesvorsitzende Gunther Pahl die jüngsten Forderungen zur Wahlaltersenkung.

"Anscheinend gibt es außer uns Freiheitlichen wirklich keine einzige politische Bewegung, die sich tatsächlich für die Jugend einsetzt. Denn bei jeglicher Diskussion in diese Richtung sollte auch über die Folgen nachgedacht werden.", erklärte Pahl weiter. "Ständig liest und hört man von Mobbing-Opfern am Arbeitsplatz, es wird darüber diskutiert aber anscheinend weder von Rot, noch von Schwarz auch nur ein bisschen gelernt."

"Schließlich ist es die Jugend, die am meisten von Mobbing betroffen ist. Sei es am Lehrplatz oder - noch viel häufiger und schlimmer - in der Schule, wo die Schüler noch immer hilflos Lehrern gegenüberstehen, die oft nichts besseres zu tun haben, als ihren sogenannten Schützlingen ihre eigene Meinung aufzudrücken. Jene Jugendliche, die sich verbal dagegen wehren, haben mit Denunzierung und öffentlicher Hinrichtung ihrer Meinung zu rechnen." wies der oberösterreichische FPÖ-Jugendkandidat Pahl auf eines der grundlegendsten Jugendprobleme hin, "Noch schlimmer ist es für jene Schüler, die sich ihre eigene Meinung gar nicht mehr sagen trauen! Sie werden zum Spielball der pädagogisch meist entbehrlichen 68er samt jüngerer Kopien. Diese ruhigen Schüler fühlen sich oft am meisten verletzt, und persönlich beleidigt, dies kann die Jugendlichen bis in die Zwangstherapie drängen."

"Bevor diese Art des Mobbings - in welche Richtung auch immer -nicht abgestellt wird, ist es geradezu eine Drohung für viele Jugendliche, sie mit dem Wahlrecht auszustatten! Wenn die politische Agitation an Schulen schon heute ein unerträgliches Ausmaß annimmt, wie groß wäre die Verlockung für diese diskriminierenden Lehrer erst, dürften ihre Schüler auch noch wählen!", so Pahl weiter.

"Erst wenn sichergestellt ist, dass Schüler nicht mehr psychisch unter Druck gesetzt werden, kann eine ehrliche und für die Jugend spannende Diskussion zur Wahlaltersenkung durchgeführt werden. Wer dies vorher tut, beweist, dass es ihm nicht um die Jugend, sondern nur um die Wählerstimmen der Jugend geht!", schloss Pahl. (Schluss)

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