Kooperation zwischen AMS und Land Kärnten bekräftigt

LH Haider und AMS-Leiter Sibitz unterzeichneten Territorialen Beschäftigungspakt 2003 - 2006 - Für 2003 werden 6.700 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert - Größte Joboffensive für Jugendliche läuft

Klagenfurt (LPD) - Mit dem Territorialen Beschäftigungspakt (TEP), der heute im Schloss Mittertrixen (Völkermarkt) zwischen Landeshauptmann Jörg Haider und dem Landesschef des Arbeitsmarktservice, Josef Sibitz, unterzeichnet wurde, sollen im kommenden Jahr 2003 6700 Arbeitsplätze ermöglicht werden. Der TEP sieht für 2003 insgesamt 27,58 Mio Euro vor. Der TEP Kärnten systematisiert die beschäftigungspolitische Zusammenarbeit zwischen AMS und dem Land seit 1999, der neue Pakt umfaßt den Zeitraum 2003 bis 2006. Seit 1999 hat das Land rund 15 Mio. Euro aufgewendet, das AMS rund 50 Mio. Euro.

Der Landeshauptmann wies in der gemeinsamen Pressekonferenz mit AMS-Leiter Sibitz und im Beisein des Schloßherrn Thomas Brousek sowie Peter Aistleitner vom "Kulturdreieck Südkärnten" (als Teilnutzer des Schlosses) darauf hin, dass er mit dem Beginn des TEP die Mittel des Landes verdoppelt habe. Es seien bisher gute Erfahrungen gemacht worden, die Kooperation habe sich gerade in Problembereichen wie Langzeitarbeitslosen oder bei fehlende Frauenbeschäftigung als erfolgreich herausgestellt und wird weiter verstärkt. Die Revitalisierung von Schloss Mittertrixen ist eines der besonders eindrucksvollen Beispiele eines gemeinnützigen Beschäftigungsprojektes. Ohne öffentliche Hilfestellung wäre das Schloss dem sicheren Verfall preisgegeben.

Vom TEP (von 1999 bis 2002) profitierten 12.872 Menschen, insgesamt wurden dafür 81,32 Mio. Euro (1,1 Milliarden S) aufgewendet.
Der Kärntner Arbeitsmarkt, der einerseits durch Beschäftigungrekorde sowie gleichzeitig auch wieder durch einen Anstieg an Arbeitslosen gekennzeichnet ist, sollte noch weiter verbessert werden, so Haider.

Der Landeshauptmann strich in diesem Zusammenhang das ehrgeizige Sonderprogramm für Kärntens arbeitslose Jugendliche (bis 25 Jahre) hervor. Land und AMS haben es sich zum Ziel gesetzt, jedem arbeitslosen Jugendlichen entweder eine Beschäftigung oder eine Ausbildung zukommen zu lassen. Keiner soll zuhause herumsitzen müssen, so Haider. Dafür wird ein umfangreiches Paket von Kursen, Schulungen, Lehrgängen sowie Ausbildungsgängen (z. B. Pflegehelfer), Arbeitsstiftung, usw. angeboten. Zudem gibt es für jene Betriebe Lohnkostenzuschüsse, die Jugendliche zusätzlich einstellen. Für diese großangelegte Beschäftigungs- und Qualifizierungsoffensive wendet das AMS 7,6 Mio. Euro auf, eine Summe, die vom Land mit 1,25 Mio. Euro verstärkt wird.

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