Grundsteinlegung für Biotechnologiezentrum Krems

Gabmann: Weiterer Schritt für Technologiestandort Niederösterreich

St.Pölten (NLK) - Am Vorabend der EU-Erweiterung, für die sich Niederösterreich das Ziel gesetzt habe, Erweiterungsgewinner Nummer eins zu werden, habe das Land bereits eine Reihe zukunftsträchtiger Aktivitäten in enger Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gesetzt, sagt Landesrat Ernest Gabmann heute bei der Grundsteinlegung für das Biotechnologiezentrum Krems. Das zuletzt bis 2008 verlängerte Fitness-Programm mit 14,5 Millionen Euro allein für die Krems-Regionen, der Ausbau der Donau-Universität, die Investitionen in das Fachhochschulwesen, die Technologieoffensive des Landes, die Forschungs-, Entwicklungs- und Kompetenzzentren seien für die Zukunftsperspektive des Technologiestandortes Niederösterreich enorm wichtig.

Die Errichtung des Biotechnologiezentrums (BTZ) sei nach dem RIZ ein weiterer Schritt zur Schaffung eines Technologiepools für Biomedizin und -technik in Krems, ähnlich dem Mikro- und Nanotechnologiepool in Wiener Neustadt, so Gabmann weiter. In einer ersten Phase werde sich im BTZ der Lehrgang "Pharmazeutische und Medizinische Biotechnologie" der INC-Fachhochschule einmieten. In einer zweiten Phase sollen sich Unternehmen und Forschungsinstitutionen hier oder im angrenzenden Bio Sience Park auf dem ehemaligen Magindag-Gründen ansiedeln.

Der Bau des BTZ auf einer Fläche von 3.300 Quadratmetern wurden im September gestartet, die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2003 geplant. Die Gestaltung liegt beim Architekturbüro von Prof. Dipl.Ing. Holzbauer. Die Errichtungskosten von rund fünf Millionen Euro werden von einer Gesellschaft getragen, an der zu 70 Prozent die Eco Plus, zu 25 Prozent die Stadt Krems und zu 5 Prozent der Verein Bio Med Area und Prof. Falkenhagen beteiligt sind.

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