SCHWEITZER: Gusenbauer geht es nur um die Macht, nicht um Österreich

SPÖ-Chef will Günstlingspolitik seiner Vorgänger fortsetzen

Wien, 2002-10-23 (fpd) - "Mit seiner Aussage, daß er in die Opposition gehe, wenn die SPÖ nur zweitstärkste Parte werde, hat sich Gusenbauer selbst entlarvt: Es geht ihm nur um die Macht, aber nicht um Österreich", meinte heute FPÖ-Klubobmann Karl Schweitzer. ****

In der Opposition habe die SPÖ völlig versagt. Darum dränge Gusenbauer jetzt auf Biegen und Brechen in die Regierung, um beweisen zu können, daß er auch dort nichts zustande bringe. Gusenbauers einziges Ziel sei es nämlich in Wahrheit, die Günstlingspolitik seiner Vorgänger fortzuführen und die Republik rot einzufärben. Dort, wo jetzt dank des Reformmotors FPÖ Objektivierung und Leistungsbewußtsein herrschten, solle nach dem Willen der SPÖ wieder das sozialistische Parteibuch oberste Priorität erlangen, erklärte Schweitzer. "Das ist es, was uns Gusenbauer in Wahrheit mitteilen will." Für den Fall einer roten Regierungsbeteiligung seien wieder wahre Proporzorgien altsozialistischer Prägung zu erwarten, befürchtete Schweitzer.

Allerdings müsse man Gusenbauer für seine Aussage eigentlich dankbar sein. Denn damit motiviere er vielleicht die Nichtwähler, doch zur Wahl zu gehen und eine Regierungsbeteiligung der SPÖ zu verhindern, erklärte Schweitzer. (Schluß)

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