Onodi: Erhebung des Ist-Zustandes und IT-Trends sprechen für eine Änderung der IT-Organisation in den nö. Krankenanstalten

Ergebnisse der Vorstudie zur Strategie der IT-Organisation und Vernetzung der NÖ Fondkrankenanstalten heute präsentiert

St. Pölten, (SPI) - "Zielsetzung des Projekts war die Erstellung einer Vorstudie zur Strategie der IT-Organisation und EDV-Vernetzung der Krankenanstalten. Dadurch sollen künftig vorhandene Potentiale und Synergien zwischen den einzelnen Krankenanstalten im IT-Bereich optimal genutzt werden und eine krankenhausübergreifende Datenbasis für Planung und Steuerung geschaffen werden", erläuterte NÖ Gesundheitsreferentin, LHStv. Heidemaria Onodi, die Aufgabenstellung des Projekts. Im Rahmen der Studie wurden einerseits die Stärken der heutigen IT in den NÖ Krankenhäusern aufgezeigt, andererseits aber auch deren Schwächen ermittelt und analysiert. Sowohl die Ergebnisse dieses IST-Zustandes als auch die IT-Trends sprechen für eine Änderung der IT-Organisation in NÖ. Die ersten Ergebnisse zur Strategie der IT-Organisation und Vernetzung der NÖ Fondkrankenanstalten werden heute in St. Pölten im Rahmen des NÖGUS präsentiert.****

Als Zentrum soll künftig ein gemeinsames Rechenzentrum die Infrastruktur und die Systembetreuung übernehmen und ein gemeinsames Anwendungsportfolio betreiben. "Der Umstieg auf dieses gemeinsame Rechenzentrum soll sukzessive erfolgen. Als erster Schritt soll es für die fünf Landeskrankenhäuser und fünf ‚freiwillige' Krankenhäuser so rasch als technisch möglich umgesetzt werden, der Umstieg aller Krankenhäuser ist innerhalb der nächsten zehn Jahre geplant", erläutert die NÖ Gesundheitsreferentin die weitere Vorgangsweise. Gleichzeitig erfolgt der Aufbau einer IT-Koordinationsstelle und eines standardisierten Datenaustausches. "Dieser Lösungsweg bringt mit den Kosteneinsparungspotentialen und Synergieeffekten hohe Qualitätssteigerungen für Patienten wie Personal sowie eine vereinfachte Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern. Die technischen Standards und die vorhandene Hard- und Software an unseren Krankenhäusern sind sehr unterschiedlich. Mannigfache Programme, unterschiedliche hausinterne Netzwerke und auch unterschiedliche Anwendungen der Informationstechnologie-Infrastruktur sind Hürden, die bei einer Vernetzung der Krankenhäuser überwunden werden müssen. Ein landesweites Netzwerk bringt jedenfalls eine leichtere Überschaubarkeit und die Möglichkeit einer einfachen und raschen Gegenüberstellung medizinischer Daten. Die Zusammenarbeit der Krankenhäuser kann sowohl medizinisch als auch im Bereich der Verwaltung intensiviert werden", hebt LHStv. Onodi auch die Kostenersparnis von 13 Millionen Euro auf zehn Jahre gerechnet hervor.
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