Heinisch-Hosek für Wahlaltersenkung auf 16 Jahre

JVP-Chefin Fuhrmann stellt sich gegen die Interessen der Jugendlichen

Wien (SK) "Verwundert" über die Aussagen der JVP-Chefin Fuhrmann zeigt sich SPÖ-Jugendsprecherin Gabriele Heinisch-Hosek am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Statt die Interessen der Jugend zu vertreten, spricht sich die Chefin der Jungen ÖVP mit ihrem Nein zur Wahlaltersenkung klar gegen das Bedürfnis der Jugendlichen nach stärkerer Mitsprache aus." Dieses Bedürfnis nach Mitsprache sei auch bei den Gemeinderatswahlen im Burgenland klar bestätigt worden:
Mehr als 85 Prozent Wahlbeteiligung bei den 16- und 17-Jährigen sei eine beeindruckende Zahl. "Das zeigt klar, dass die Jugendlichen keineswegs politikverdrossen sind." ****

Heinisch-Hosek bekräftigte die Forderung der SPÖ nach einer Wahlaltersenkung auf 16 Jahre, wobei dann der Geburtstag als Stichtag gelten solle. Außerdem müsse der Gegenstand "Politische Bildung" ab der 5. Schulstufe eingeführt werden, was im Jugenddemokratiepaket der SPÖ als eine der zentralen Forderungen verankert sei. In Richtung Fuhrmann sagte Heinisch-Hosek: "Wir wollen, dass die Jugend die Möglichkeit zur Mitbestimmung hat. Daher ist das keine Frage von entweder Wahlaltersenkung oder 'Politische Bildung', sondern eine Frage von sowohl als auch." (Schluss) se

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003