Mailath-Pokorny eröffnet Ausstellung im Jüdischen Museum

"Musik und Dichtung. Handschriften der Sammlungen Stefan Zweig und Martin Bodmer"

Wien (OTS) - "Stefan Zweig war nicht nur ein großer
Schriftsteller, seine Sammelleidenschaft ist auch Ausdruck einer Auseinandersetzung mit der europäischen Kulturgeschichte, wie wir sie dem jüdischen Großbürgertum Wiens verdanken", erinnerte Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny bei der Eröffnung der Ausstellung "Musik und Dichtung. Handschriften der Sammlungen Stefan Zweig und Martin Bodmer" im Jüdischen Museum Wien. Vor zahlreichen Ehrengästen - unter anderen waren der Schweizer Botschafter Dr. Johann Bucher, Thomas Bodmer, der Enkel des Stifters der Bibliotheca Bodmeriana, Viennale-Präsident Eric Pleskow und der Ehrenpräsident der Israelitischen Kultusgemeinde, HR Paul Grosz, gekommen -erinnerte der Kulturstadtrat an die politischen Umstände, die Stefan Zweig veranlassten, unter dem Eindruck des erstarkenden Nationalsozialismus seine Sammlung zu veräußern und er betonte, dass Wien sich seiner historischen Verantwortung stellt und die letzten offenen Fragen der Rückgabe arisierter Kulturgüter in Wien löst.****

Die Ausstellung "Musik und Dichtung. Handschriften der Sammlungen Stefan Zweig und Martin Bodmer" präsentiert Autographen von über 50 Persönlichkeiten der europäischen Musik- und Geistesgeschichte und einige herausragende Handschriften und Druckschriften aus jüdischer Tradition. Sie ist von 23. Oktober 2002 bis 6. Jänner 2003 im Jüdischen Museum zu sehen. Das Jüdische Museum Wien (A-1010 Wien, Dorotheergasse 11) ist Sonntag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, an Donnerstagen von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Eintritt: EUR 5/EUR 2,90 ermäßigt. Schulklassen in Begleitung eines Lehrers haben freien Eintritt und eine kostenlose Führung (Auskünfte unter Tel.:
+43-1-535 04 31-311 bzw. 312). Details zum Angebot des Museums finden Sie auch im Internet unter http://www.jmw.at/ . (Schluss) sta

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