Ausländer: Partik-Pable: Gusenbauer läßt nun Katze aus dem Sack

Bleibt zu hoffen, daß Gusenbauer und Brauner ihre Ankündigungen nicht wahr machen können

Wien, 2002-10-22 (fpd) - "Wie nicht anders zu erwarten, hat Gusenbauer und mit ihm die Wiener LAbg. Brauner die Absicht, die Zuwanderungspolitik der vergangenen Jahre unter der SPÖ/ÖVP Regierung fortzusetzen - oder eigentlich noch zu überbieten", kommentierte die freiheitliche Sicherheitssprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable die Ideen der SPÖ zur Integrations- und Ausländerthematik. ****

Nicht die Integration mit dem Selbstverständnis des Erlernens der Landessprache stehe im Vordergrund, sondern "Willkommenspakete" mit denen signalisiert werden solle, daß Österreich Interesse an Zuwanderung habe. "Es ist kurzsichtig, solche Signale, die überall mit Interesse aufgenommen werden, in einer Zeit auszusenden, in der nicht einmal alle Österreicher einen Arbeitsplatz bekommen.

Insbesondere die Ankündigung, bei der Familienzusammenführung "bedeutend offener" zu werden, garantiere eine sofortige Mehreinwanderung von 15.000-20.000 Ausländern. Die FPÖ habe das bisher verhindert. All diese Perspektiven, wie etwa auch das von der SPÖ propagierte Wahlrecht für Ausländer, würden hoffentlich potentielle Wähler der SPÖ abschrecken, so Partik-Pable.

Die FPÖ setze auf Integration vor Neuzuzug, auf Saisoniers, das heißt, Arbeitskräfte, die nach einer gewissen Zeit wieder heimkehren und auf quotenmäßig festgelegte Schlüsselarbeitskräfte, dort, wo Österreich den Bedarf nicht decken könne, schloß die freiheitliche Sicherheitsprecherin. (Schluß)

Rückfragehinweis: FPD

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