Riepl: Die Abfangjägerbeschaffung kostet jetzt schon Millionen

Jeden Tag wird etwas mehr von dem Chaos sichtbar, das uns Schwarz-Blau hinterlassen hat

Wien (SK) "Jetzt haben wir es schwarz auf weiß: In der Sondersitzung des Nationalrates im August hatte Minister Scheibner noch behauptet, dass in den nächsten vier Jahren 'kein einziger EURO' für die Beschaffung der Abfangjäger aufgewendet werde. Jetzt muss er in der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage, die ich an ihn gerichtet habe, zugeben, dass das Beschaffungstheater bisher schon 512.000 Euro (7 Millionen Schilling) gekostet hat", teilte SPÖ-Abgeordneter Franz Riepl am Dienstag dem SPÖ-Pressedienst mit. ****

"Von dieser Summe entfallen 113.310 Euro auf Überstunden der 38 Bediensteten, die im Ministerium im Zusammenhang mit der Beschaffung tätig waren, und fast 400.000 Euro auf Werbemaßnahmen", erläuterte Riepl.

"Zu all den anderen Fällen, in welchen Steuergeld missbräuchlich für Inserate und Jubel-Broschüren der Regierung verwendet wurde, kommen nun auch noch die Kosten für die Abfangjägerwerbung. 400.000 Euro - für diesen Betrag müsste immerhin 22.000mal die Ambulanzgebühr abkassiert werden - kostet den Steuerzahler also der Versuch, die Bevölkerung von der Notwendigkeit eines sinnlosen Projektes zu überzeugen", rechnet Riepl vor.

"Es ist höchste Zeit, dass hier Licht in die Sache gebracht wird. Auch was die Vorgänge rund um die endgültige Entscheidung für den Eurofighter betrifft, denn jeden Tag wird ein Stücken mehr von dem Chaos sichtbar, das uns Schwarz-Blau hinterlassen haben", schloss Riepl. (Schluss) wf/mm

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