Mindestlohn: Für Walch gesteht ÖGB 30 Jahre Untätigkeit

Liste der offenen Fragen an Verzetnitsch

Wien, 2002-10-22 (fpd) - Für Max Walch, Bundesobmann-Stellvertreter der Freiheitlichen und freiheitlicher Arbeitnehmervertreter, macht der ÖGB mit seiner heutigen Forderung nach Mindestlohn per Kollektivvertrag einmal mehr deutlich, "daß man lediglich auf 30 Jahre Untätigkeit verweisen kann. Denn wenn es sich um eine jahrelange Forderung des ÖGB handelt, stellt sich die berechtigte Frage: Warum wurde dies bislang nicht umgesetzt?", ist Walch davon überzeugt, daß der ÖGB nun Druck ausüben will, weil es sich um eine Forderung der FPÖ handelt. ****

Der ÖGB habe Jahrzehnte verschlafen, betonte Walch, "daß bestimmte Berufsgruppen keinen Kollektivvertrag haben und gibt dies nun selbst zu." Die FPÖ als Vertreter für den kleinen Mann tritt dafür ein, daß es zu gerechten Löhnen kommt. "Es darf niemanden mehr in Österreich geben, der unter 1.000 Euro verdient."

Walch richtete in diesem Zusammenhang an ÖGB-Chef Verzetnitsch die "berechtigte Frage, warum er nicht in den letzten 30 Jahren gehandelt hat. Dann gäbe es keine benachteiligten Gruppen mehr in unserem Land." Die Liste der offenen Fragen an Verzetnitsch sei lang:
* Warum hat Verzetnitsch tatenlos zugesehen, daß das Gesundheitssystem finanziell ausgehungert wurde und es zu einem Milliardenabgang unter SPÖ-Ministern gab?
* Warum gibt es einen Milliardenabgang bei den Pensionssystemen?
* Warum werden unter 50-jährige gezwungen, in Pension zu gehen - wie etwa bei der Voest?

Der FPÖ-Bundesobmann-Stellvertreter betonte, daß all diese Versäumnisse unter Sozialminister Herbert Haupt beseitigt wurden. "Die noch ausständigen Reformen können nur durch die Freiheitlichen als Reformmotor durchgeführt werden. Wer für ein gesichertes Gesundheits- und Pensionssystem in Österreich ist, muß am 24. November FPÖ wählen", schloß Walch.

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