MURAUER: LEISTBARER BENZINPREIS STATT DROGENFREIGABE!

Wien, 22. Oktober 2002 (ÖVP-PK) Gegen eine Freigabe von Drogen jeglicher Art sprach sich heute, Dienstag, ÖVP-Abg. Walter Murauer aus und übte scharfe Kritik an den jüngsten Forderungen von Gusenbauer und Van der Bellen. "Wenn jemand glaubt, junge Wähler mit der Freigabe von Drogen ködern zu können, gleichzeitig aber eine massive Erhöhung des Benzinpreises ankündigt, so ist das fahrlässig und auf das schärfste zu verurteilen", so Murauer.****

"Die Entkriminalisierung von Cannabis ist absolut ok!" meinte Gusenbauer am 3. Oktober in einem Wiener Studentenheim wörtlich "und das ist wohl mehr als skandalös", kritisierte Murauer. "Gusenbauer hat sich damit dem Wunsch von Van der Bellen angeschlossen und es zeichnet sich eine Rot-Grünen Koalition immer deutlicher ab, denn so eine Gesetzesänderung ist nur unter Rot-Grün möglich."

Wenn es nach Rot-Grün geht, dann soll Haschisch für den täglichen Gebrauch wie normale Zigaretten in der Trafik und folglich auch für jedermann zu kaufen sein. "Dies ist nicht mehr als einfacher, plumper Linkspopulismus zu werten, sondern stellt eine ernsthafte Gefahr für unsere Kinder dar" so Murauer, der damit die Sorgen vieler Eltern ausspricht. Viel wichtiger als eine Drogenfreigabe seien für unsere Jugend leistbare Benzinpreise, so der Nationalratsabgeordnete weiter.

Gerade in der heutigen Zeit werde unseren Jugendlichen ein hohes Maß an räumlicher Flexibilität abverlangt. "Viele junge Menschen müssen pendeln und gerade im ländlichen Raum sind viele täglich auf das Auto angewiesen, und dennoch wollen SPÖ und Grüne die Benzinpreise drastisch anheben", kritisierte Murauer. Neben der Benzinpreiserhöhung fordert Rot-Grün auch eine Kilometerabgabe von 6 Cent pro Kilometer, was jährlich jedem Autofahrer etwa 1500 Euro Mehrkosten bringt. Bestätigt wird das durch Deutschland, wo seit dem Beginn der Rot-Grünen Regierung der Benzinpreis drastisch angehoben wurde.

"Mir fehlt einfach das Verständnis für eine Politik, die Drogen freigeben und im Gegenzug das Leben der Autofahrer erschweren will. Wie überall sonst, setzen Rot-Grün auch in diesem Fall auf die falschen Prioritäten, und der Bürger wird sich wohl sein eigenes Bild über diese Forderungen machen müssen", schloss Murauer.
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