Kroiher: Wahlrecht wichtiger als ein Dach über dem Kopf?

JVP Wien fordert von SPÖ echte Integrationsmaßnahmen

Wien (22. Oktober 2002) - "Durch ihre verfehlte Integrationspolitik schadet die SPÖ in Wien dem Zusammenleben zwischen in- und ausländischen Mitbürgern massiv", so Markus Kroiher, Obmann der Jungen ÖVP Wien. Durch die Verweigerung der Öffnung der Gemeindebauten für Ausländer würde es zu Ghetto-Bildungen kommen.****

"Wenn die SPÖ es ernst mit der Integration meint, muß sie dort, wo sie regiert, auch echte Maßnahmen setzen", so Kroiher. "Das sogenannte Wiener "Willkommenspaket" ist nichts als ein Stapel bedrucktes Papier, eine reine Alibi-Aktion, die sich zwar schön vermarkten läßt, den Betroffenen aber nichts bringt." Vielmehr müsse es endlich zur schon lange geforderten Öffnung der Gemeindebauten für Ausländer kommen. "Durch das gemeinsame Wohnen in Gemeindebauten sollte für echten Kulturaustausch, gegenseitiges Kennenlernen - für echte Integration also - gesorgt werden! Stattdessen ist die SPÖ mit ihrer Politik dafür verantwortlich, daß Ausländer in herabgewohnten Vierteln ghettoisiert werden, mehr Abstand zwischen In- und Ausländern gebildet wird. Das ist ein System, wie wir es aus der Zeit der Apartheid in Südafrika kennen."

Als Verhöhnung der ausländischen Mitbürger empfindet Kroiher den Versuch der SPÖ, sich nun als integrationsfreundlich zu präsentieren. "Mit Alibi-Kandidaten auf den Nationalratslisten wird Integration vorgetäuscht. Ausländer will man in Wien das Wahlrecht zugestehen, sie aber aus den Gemeindebauten weiter aussperren. Glaubt Häupl denn allen Ernstes, daß Ausländern das Wahlrecht wichtiger ist als ein Dach über dem Kopf?", so Kroiher abschließend.(Schluss)

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