Verkehrsdienstevertrag: 30 Minuten Takt auf der S 7 in der Startphase

Fahrplan fixiert, Weiterentwicklung in Vorbereitung

Wien (OTS) - Am 15. Dezember 2002 nimmt die Flughafen-Schnellbahn
S 7 zwischen Wien Nord und Flughafen Wien Schwechat wieder ihren Vollbetrieb auf. In der ersten Phase ist nach dem nun erfolgten Abschluss der Fahrplanerstellung ein 30 Minuten Takt vorgesehen. Das sind die Vorgaben des aktuellen Verkehrsdienstevertrages. Unabhängig davon bereiten die ÖBB eine Intensivierung des Verkehrs auf der neuen Strecke mit Fahrplanwechsel 2003 vor. Neben dem bereits fixierten Airport Express ist die Verdichtung des S 7-Verkehrs im Wiener Abschnitt, angepasst an die Stadtentwicklung in Simmering durch Betriebs- und Wohnansiedelungen, in Planung.****

Nach den soeben erfolgten letzten Koordinierungsgesprächen zur Finalisierung des Fahrplanwechsels mit Wirkung 15. Dezember 2002 steht nun fest, dass die Flughafenschnellbahn ihren Betrieb zunächst im 30 Minuten Takt aufnehmen wird. Grundlage für diese Entscheidung sind die Vorgaben des aktuellen Verkehrsdienstevertrages mit der Stadt Wien. Für die S 7 wurde darin aufgrund eines Reisendenaufkommens von rund 4.000 pro Tag ein 30 Minuten Takt vorgesehen.

Da bislang kein anderslautender Verkehrsdienstevertrag abgeschlossen werden konnte, wird die S 7 in der Startphase bis 14. Dezember 2003 im 30 Minuten Takt geführt. Dieser 30 Minuten Takt wird von den ÖBB garantiert.

Weiterentwicklung des Angebots in Vorbereitung
Die bisher auf der Flughafenschnellbahn eingesetzten S-Bahn-Garnituren der frühen 60er Jahre werden auf der "neuen" S7 nicht mehr verkehren. Eine bedeutende Verbesserung für die Kunden stellt die Verkürzung der Fahrzeit auf 22 Minuten dar.

Mit 14. Dezember 2003 werden die ÖBB in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Wien den Airport Express als Direktverbindung zwischen Wiener City und Flughafen mit Check-In am Bahnhof Wien Mitte auf Schiene setzen. Dieser wird zusätzlich zur S 7 im 30 Minuten Takt verkehren und das spezielle Segment der Flughafen-Reisenden bedienen.

Parallel dazu arbeiten die ÖBB an Angeboten, um auf Betriebs- und Wohnansiedelungen entlang der S 7-Strecke in Simmering vorbereitet zu sein. Eine leistungsfähige Infrastruktur steht mit 15. Dezember 2002 bereit, kundengerechte Angebote können dann in Begleitung von Stadtentwicklungsprojekten umgehend auf Schiene gesetzt werden. Eine entsprechende Regelung in einem neuen Verkehrsdienstevertrag, in dem die verkehrspolitischen Ziele der Stadt Wien umgesetzt sind, ist aber auch für diesen Fall unabdingbar. Hierfür setzen die ÖBB ihre Gespräche mit der Stadt Wien auch nach Abschluss der Fahrplanerstellung fort.

Bis heute war es den ÖBB nicht möglich, einen Vertrag, der einen 15- oder einen zuletzt kolportierten 20-Minuten-Takt auf der S 7 vorsieht, zu bekommen. Es werden daher die Vorgaben des laufenden Vertrages mit Wirkung 15. Dezember 2002 umgesetzt. An diesen Vertrag sind die ÖBB gebunden.

Rückfragen & Kontakt:

ÖBB Kommunikation Wien
Mag. Gary Pippan
Tel: 01 / 93000-33596
Fax: 01 / 93000-25009
gary.pippan@kom.oebb.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NBB0002