Prinzhorn: Rot-Grün in Deutschland treibt Firmen aus dem Land

Langfristiges FPÖ-Steuerreformpaket läßt Österreich im Wettbewerb punkten

Wien, 2002-10-22 (fpd) - "Die rot-grüne Chaospolitik in Berlin treibt Firmen und Leistungsträger aus dem Land", sagte heute der stellvertretende Bundesparteiobmann und Wirtschaftssprecher der FPÖ, DI Thomas Prinzhorn. Deutschland werde als Wirtschaftsstandort immer unattraktiver, was auch Auswirkungen auf Österreich habe. Österreich könne dieser Entwicklung durch das von der FPÖ angekündigte umfassende langfristige Steuerreformpaket entgegenwirken und im europäischen Standortwettbewerb punkten. ****

Das wirtschafts- und stabilitätspolitische Chaos in Deutschland, welches die rot-grüne Regierung in Berlin verursacht habe, werde eine massive Schwächung des Wirtschaftsstandorts Deutschland zur Folge haben, sagte Prinzhorn, der rot-grüne Koalitionsvertrag zeichne sich durch Steuererhöhungen und einen Mangel an Reformbereitschaft aus und werde Deutschland in die schwerste Krise der Nachkriegszeit treiben. Die Rechnung für die Mißwirtschaft der Herren Schröder, Eichel und Co. müsse allen voran die deutschen Wirtschaft bezahlen und -aufgrund der engen Vernetzung - zwangsläufig auch die österreichische und das gesamte Europa. "Aus vielen Gesprächen mit deutschen Wirtschaftskapitänen weiß ich, daß in deutschen Vorstandsetagen bereits laut über Verlagerungen der Konzernspitzen ins Ausland nachgedacht wird", erklärte Prinzhorn.

Österreich biete dank der blau-schwarzen Regierung unvergleichlich bessere Rahmenbedingungen für Unternehmen und Konzernzentralen. Liberalisierung der Gewerbeordnung, Konjunkturpaket, Lohnnebenkostensenkung, Abfertigung für alle etc. seien erste Schritte zur Attraktivitätssteigerung gewesen. Im Falle einer Fortsetzung des FPÖ-Reformkurses werde ein umfassendes Maßnahmenpaket für die Wirtschaft in Aussicht gestellt. Kernpunkt sei die Herabsetzung der Steuer- und Abgabenquote auf unter 40% bis 2010 mit einer etappenweisen Absenkung der Spitzensteuersätze für Arbeit und Kapital auf 25 % und eine umfassende Vereinfachung des Steuersystems. Geplant seien ebenso die Steuerbegünstigung nicht entnommener Gewinne und weitere Lohnnebenkostensenkungen.

Prinzhorn: "Die Wirtschaftspolitik der rot-grünen Regierung in Deutschland treibt Unternehmen, Kapital und Leistungsträger aus dem Land. Um wirtschafts- und stabilitätspolitisches Chaos in Österreich zu verhindern, ist eine Fortsetzung des blau-schwarzen Reformweges notwendig. Wenn wir auf FPÖ-Kurs bleiben, dann werden mehr und mehr deutsche Unternehmen Österreich als attraktiven und verläßlichen Wirtschaftsstandort schätzen lernen." (Schluß)

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