ÖH: Studie entlarvt die Unwahrheiten der Bundesministerin Gehrer

Düstere Prophezeiungen der ÖH leider bittere Realität

Wien (OTS) - Die heute bei einer Pressekonferenz in Linz vorgestellte Studie bestätigt den Wahrheitsgehalt der düsteren Prophezeiungen der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). Gehrer untermauerte in der Vergangenheit ihre verantwortungslose, kurzsichtige Bildungspolitik immer wieder mit unrichtigen Aussagen, die StudentInnen vor den Kopf gestoßen haben. Im September 2001 versprach Gehrer noch, die Zahl der "aktiv Studierenden" würde nicht zurückgehen, des weiteren hob sie die "guten Rahmenbedingungen für die Studierenden" hervor. In der Presse fand die Noch-Ministerin die "Bereinigung" der Studierendenzahlen gar einmal "spannend". Ein Blick aus dem Elfenbeinturm hätte Gehrer jedoch vor Augen geführt: Bereits im Jänner dieses Jahres wurde von Grazer PsychologInnen eine Umfrage unter 2 000 StudentInnen durchgeführt. Zwei Drittel der Befragten gingen einem Job nach und 65 Prozent davon hatten Probleme damit, Studium und Erwerbstätigkeit in Einklang zu bringen. "Gehrer hat die Warnsignale ignoriert. Sie hat Zahlen und Fakten durch Unwahrheiten beschönigt", so die ÖH-Vorsitzende Andrea Mautz.****

Die ÖH hat immer vor der nun zum wiederholten Male durch Fakten untermauerten Selektion durch die Studisteuer gewarnt. Dass Bundeskanzler Schüssel sich "auf weitere gemeinsame Jahre mit Gehrer freue" ist für Mautz bezeichnend genug. "Die StudentInnen werden ihm diese Freude sicher nicht gönnen. Gehrer hat durch ihren bildungspolitischen Blindgang die Universitäten an den Abgrund geführt und vielen StudentInnen die Zukunft verhagelt", so Mautz weiter. "Gehrer schicken wir aus Gründen der Schadensbegrenzung vorzeitig in den Ruhestand", so Weinberger abschließend.

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