Onodi: Novelle des NÖ Krankenanstaltengesetzes

Vereinheitlichung der Kosten für die Begleitperson von kranken Kindern ins Krankenhaus schafft gleiche Ausgangssituation für ganz Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - "Immer mehr Eltern nutzen die Möglichkeit, ihr krankes Kind ins Krankenhaus zu begleiten und ihm so die Sicherheit einer vertrauten Person rund um die Uhr an seiner Seite zu geben. Bisher bewegten sich die Kosten für diese Begleitperson zwischen 24,35 und 61,77 Euro, nun soll es einen einheitlichen Betrag für alle niederösterreichischen Krankenanstalten geben. Er beträgt nun bis zum vollendeten 14. Lebensjahr 30,- Euro", so Niederösterreichs Gesundheitsreferentin, LHStv. Heidemaria Onodi, zur heute in der NÖ Landesregierung auf Initiative des Gesundheitsressorts beschlossenen Novelle des NÖ Krankenanstaltengesetzes, welche dem NÖ Landtag übermittelt wird. Gerade für Kleinkinder stellt die stationäre Aufnahme in ein Krankenhaus eine große Belastung dar, auch noch so gut geschultes und motiviertes Personal kann die Präsenz der Eltern gerade in einer solchen Krisenzeit wie bei einer Erkrankung wirklich ersetzen. "Zum Wohle der Kinder darf daher die Möglichkeit der Begleitung durch einen Elternteil keine Frage des Geldes sein. Jedes niederösterreichische Kind hat das Recht, gemeinsam mit einem Elternteil diese ohnehin schon physisch wie psychisch schwere Zeit zu bewältigen", so Onodi.****

Weitere Neuregelungen der Novelle betreffen private Zusatzversicherungen sowie Sondergebühren. Auch kommt es zu einer Streichung der doppelten Verrechnung des Kostenbeitrages bei Transferierung in eine andere Krankenanstalt. Die übernehmende und die überstellende Krankenanstalt teilen sich den einmal eingehobenen Betrag. "Wenn die Verlegung eines Patienten in ein anderes Krankenhaus aus medizinischen Gründen notwendig ist, dann werden dem Patienten in Zukunft keine Mehrkosten mehr entstehen", so Onodi. Ebenso in der Novelle behandelt werden Agenden der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, der Qualitätssicherungskommission in den Krankenhäuser, der Durchführung von psychologischer Betreuung und psychotherapeutischer Versorgung sowie der Gleichstellung von EU-Bürgern mit österreichischen Staatsbürgern im Rahmen der Pflegegebühren.
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