Sonntagsfrage: SPÖ 36 %, ÖVP 35 %, Grüne 14 %, FPÖ 13 %.

45 Prozent glauben an Schüssel-Wahlsieg, 43 Prozent sehen Gusenbauer als Helden des Wahlabends.

Wien (OTS) - In der jüngsten Gallup-Umfrage, die das Nachrichtzenmagazin NEWS in seiner bereits morgen erscheinenden neuen Ausgabe veröffentlicht, zeichnet sich viereinhalb Wochen vor dem Wahlsonntag ein dramatisches Foto-Finish im Kampf um den Kanzler und die stärkere Koaliton ab:

Die brandaktuelle NEWS-Gallup-Umfrage attestiert sowohl den beiden Großparteien als auch bei den beiden Spitzenkandidaten auf allen Ebenen ein total knappes Kopf-an-Kopf-Rennen.

- Die SPÖ käme derzeit auf 36 Prozent, die ÖVP auf 35 Prozent. Die Grünen auf 14 und die FPÖ auf 13 Prozent

- Rot-Grün liegt damit mit 50 gegen 48 Prozent weiter nur marginal vor Schwarz-Blau.

Auch bei den Stimmungsfragen, wer nach Meinung der Befragten letztlich Wahlsieger sein werde beziehungsweise wer der nächste Kanzler sein wird, rücken die Kontrahenten Gusenbauer und Schüssel immer näher zusammen:

- 45 Prozent etwa meinen, dass Schüssel aus der Wahl am 24. November als Sieger hervorgehen, 43 Prozent glauben, dass Gusenbauer das Rennen machen wird.

Die aktuelle NEWS-Gallup-Umfrage zeigt, dass im Kampf um die knapp 25 Prozent noch immer unentschlossenen Wähler die Entscheidung darüber fällt, ob Alfred Gusenbauer oder Wolfgang Schüssel die nächsten vier Jahre als Hausherr am Ballhausplatz fungiert.

- Bei der Kanzler-Direktwahl tendieren diese Unentschlossenen zwar mit 36 zu 16 Prozent zu Wolfgang Schüssel, bei der Frage, wer denn realistisch der nächste Kanzler sein werde, tippen die Unentschlossenen de facto ein Remis - 50 zu 48 Prozent glauben, dass Schüssel tatsächlich das Rennen macht.

- 47 Prozent der Unentschlossenen würden bei einer direkten Wahl der Koalitionsformen Rot-Grün wählen, nur 35 Prozent Schwarz-Blau.

- Die Kür von Josef Broukal zum Schattenminister für Wissenschaft und Technologie wird in dieser Wähler- Gruppe besonders positiv aufgenommen: Für eine relative Mehrheit von 29 Prozent ist die SPÖ durch Broukals Antreten wählbarer geworden, nur 16 Prozent meinen, dass die SPÖ dadurch weniger wählbar wurde.

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