Gusenbauer: Ministerium für Unterricht und Kunst/ ORF-Reform

Wien (OTS) - Wenn die SPÖ nach der Wahl den Kanzler stellt, wird
es ein Ministerium für Unterricht und Kunst geben. Das erklärt SP-Spitzenkandidat Alfred Gusenbauer in einem Gespräch, das er für die morgen erscheinende NEWS-Ausgabe mit dem Kabarettisten Alfred Dorfer führte.

Das Ressort soll zwecks Abwehr von Lobbyismen weder von einem Lehrer noch von einem Künstler geführt werden, sondern von "jemandem mit Akzeptanz in der Kunstszene, der auch die bildungspolitische Vision mitbringt und beide verschränken kann." Gesucht wird, so Gusenbauer in NEWS, weder ein Berufspolitiker noch notwendigerweise ein SPÖ-Mitglied.

Gusenbauer kündigt auch eine ORF-Reform nach dem Vorbild der britischen BBC an, die "höchsten Qualitätsstandards entspricht und Unabhängigkeit genießt, völlig unabhängig von der Regierung, mit einem entsprechenden Redakteursstatut und entsprechenden Freiheiten."

Die Filmförderung soll nach einem Konzept des Schauspielers Harald Krassnitzer reformiert werden. Sie soll dabei unter Einbeziehung der Rosenhügel-Studios mit Hilfe des Bundes und des ORF zum zentralen deutschsprachigen Film- und Medienstandort aufgewertet werden.

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