ÖAMTC warnt vor "Keilern für Flugrettung"

Spenden kommen nicht der Luftrettung zugute

Wien( ÖAMTC-Presse) - Nicht nur in der Steiermark, sondern auch in Oberösterreich sind wieder Vertreter unterwegs, die unter dem Vorwand der Unterstützung für die Flugrettung in Österreich um Spenden ersuchen und Mitgliedschaften verkaufen. Dazu stellt der ÖAMTC fest:
Die Christophorus-Notarzthubschrauber des Clubs stehen in keinerlei Verbindung mit diesem oder ähnlichen Unternehmen. Durch Mitgliedschaften wie etwa im "SOS Universal Service Club" wird nicht die Flugrettung in Österreich unterstützt.

Derartige Mitgliedschaften oder Versicherungen sind in der Regel auch nicht notwendig, macht der ÖAMTC aufmerksam. Bei der Verrechnung der Hubschraubereinsätze der ÖAMTC-Flugrettung gibt es klare Richtlinien. Der überwiegende Teil der Einsätze wird direkt mit der Sozialversicherung abgerechnet, der Patient bekommt keine Rechnung. Nur nach Freizeit- und Sportunfällen in alpinem Gelände sind die verbleibenden Restkosten (bzw. bei Ablehnung durch den Chefarzt die vollen Einsatzkosten) vom Patienten zu tragen. Rund 95 Prozent der Betroffenen haben mittlerweile u.a. beim Alpenverein, den Naturfreunden, beim Skiverband, bei Kreditkartenunternehmen, mit dem ÖAMTC-Schutzbrief, etc., eine Versicherung für diese Sport- und Freizeitunfälle. Bei Unklarheiten mit den Versicherungsbedingungen hilft der Christophorus-Flugrettungsverein.

Personen, die aufgrund von Vorspielung falscher Tatsachen, einen Vertrag unterschrieben haben, können entsprechend dem Versicherungsvertragsgesetz zurücktreten. ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer:
"Ein Rücktritt ist binnen 14 Tagen mittels eingeschriebenen Brief möglich."

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Manfred Pfnier

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