Brauner: "MigrantInnen-KandidatInnen sind eine Bereicherung der SPÖ und auch im Parlament!"

"Für ein faires Miteinander mit Zukunft" - Präsentation der SPÖ-MigrantInnen-KandidatInnen

Wien (SPW) "Zuwanderung ist eine Chance und eine Bereicherung für alle. Wir müssen nur die geeigneten Rahmenbedingungen für Integration schaffen", sagte heute, Dienstag, Renate Brauner, die Wiener Integrationsstadträtin und stv. Bundesparteivorsitzende des SPÖ, bei der Präsentation der MigrantInnen-KandidatInnen der SPÖ für die Nationalratswahl. Eine Bereicherung seien auch die 1 MigrantInnen-KandidatIinnen für die SPÖ auch im Parlament, drückte Brauner Ihre Überzeugung eines Wahlerfolges der SPÖ aus. Alle 17 KandidatInnen seien sehr engagierte Persönlichkeiten, die alle in ihren Bereichen hoch qualifiziert seien, strich Brauner hervor, nicht ohne auf die Herkunft der KandidatInnen aus 3 Kontinenten zu verweisen. Die Vielfalt der Integration sei in Wien Alltag und Normalität, so Brauner weiter. ****

Brauner zeigt sich stolz über den integrationspolitischen Weg des Stadt Wien und verwies auf den Erfolg der Willkommensmappe für ZuwanderInnen, die über Rechte und Pflichten aufklärt. Denn, so Brauner, ein guter Start in der neuen Heimat sei im Interesse aller. Es sei wichtig eine Integrationsperspektive für alle ZuwanderInnen zu entwickeln, so Brauner, die in diesem Zusammenhang auf die Gesetzesvorlage zum Wahlrecht für AusländerInnen auf Wiener Bezirksebene verwies.

Brauner kritisierte die Integrationspolitik der schwarzblauen Regierung, insbesondere in der Frage der Familienzusammenführung:"Für Wien fordern wir eine Sonderquote für die Familienzusammenführungen. Denn entgegen der Angaben des ÖVP, die sich gerne als die `Familienpartei´ bezeichnet, sind die Wartelisten so lange wie nie zuvor. Um diesen `Rückstau` zu beheben, habe ich Innenminister Strasser einen Brief geschrieben. Und dieser Brief war ihm nicht einmal eine Antwort wert." Abschließend forderte Brauner ein österreichweites Antidiskriminierungsgesetz. Sie sei sicher, dass der nächste Bundeskanzler Alfred Gusenbauer heißen werde, so Brauner, und daher werde es dieses Gesetz auch geben. (Schluss) ck

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