Landauer fordert generelles Rauchverbot an Wiener Schulen

Verharmlosung von Cannabis nimmt Jugendlichen Scheue

Wien, 2002-10-22 (fpd) – Anlässlich des von SP-Gesundheitsstadträtin Elisabeth Pittermann präsentierten Jugendgesundheitsberichtes, forderte heute die Gesundheitssprecherin der Wiener Freiheitlichen, Stadträtin Karin Landauer, ein generelles Rauchverbot an und vor den Wiener Schulen. "Es kann nicht einfach hingenommen werden, dass der Anteil an jugendlichen Rauchern stetig steigt. Immerhin greifen bereits ein Viertel aller 15-jährigen Mädchen und ein Fünftel aller gleichaltrigen Burschen täglich zur Zigarette", so Landauer. ****

In diesem Zusammenhang forderte Landauer ein rasche Initiative der Stadt Wien, die Schulen rauchfrei zu bekommen. Das Rauchverbot müsse aufgrund ihrer Vorbildwirkung auch für Lehrer gelten. "Wenn die Raucherkammerln den Schülern das Rauchen ermöglichen, wird es den Schülern leichter gemacht das Rauchverhalten der Älteren anzunehmen. Das Ziel muss es aber sein, dass Jugendliche gar nicht zur Zigarette greifen".

Als "nicht verwunderlich" und "Zynismus erster Güte" bezeichnete Landauer die Analyse von Pittermann, dass Jugendliche die Scheu von Cannabis verloren hätten und nicht glauben würden, dass man von dieser Droge abhängig wird. "Diese Aussage Pittermanns klingt wie ein Schuldeingeständnis. Immerhin ist dies eine Konsequenz der jahrelangen Drogen- Verharmlosungspolitik der Stadtregierung. Wenn der Wiener Drogenkoordinator Peter Hacker meint, der Drogenkonsum "gehöre zum Ausloten der eigenen Grenzen" und Pittermann behauptet, dass "Cannabis kein Rauschgift" und "weniger gefährlich als Alkohol", sei, dann ist es nicht verwunderlich, dass Jugendliche die Gefahren von Cannabis unterschätzen. Außerdem ist es die eigene SPÖ-Jugend die mit pro-Cannabis Slogans wirbt und regelmäßig die Freigabe fordert", so die freiheitliche Gesundheitssprecherin.

"Pittermann ist jedenfalls aufgefordert, jetzt nicht in unglaubwürdiger Verwunderung über diese erschreckenden Tatsachen zu erstarren, sondern endlich Maßnahmen zu setzen, um diese Probleme einzudämmen", so Landauer abschließend. (Schluss) lb

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