Partner Bank AG: Wirtschaftswachstum im Jahr 2003?

Linz (OTS) - Der noch vor Kurzem prognostizierte starke Aufschwung der Weltwirtschaft ist nicht eingetreten. Die Erholung gegenüber dem Rezessionsjahr 2001 setzt sich fort, wobei die USA gegenüber Europa besser liegt. Ein neuerlicher Rückfall in die Rezession ist nicht auszuschließen, gilt aber als eher unwahrscheinlich. Für das Jahr 2003 wird jedenfalls ein leichtes Wirtschaftswachstum erwartet, so die Wertpapier - Expertenmeinung der PARTNER BANK AG.

Infolge der schwachen Konjunkturaussichten ist weltweit mit keinem Anstieg der Inflation zu rechnen. Sie wird sich auf dem gegenwärtigen, relativ tiefen Niveau stabilisieren, weshalb auch für die Zinspolitik kein nennenswerter Handlungsbedarf besteht. Lediglich im langfristigen Bereich kann mit einem leichten Zinsanstieg gerechnet werden. Von der Wirtschaftspolitik sind - trotz der Konjunkturschwäche - keine expansiven Impulse zu erwarten, da wichtige Industrieländer eine restriktive Budget-Politik verfolgen werden.

Finanzskandale und Gewinnwarnungen haben zu Ende des ersten Halbjahres die internationalen Märkte stark unter Druck gebracht. Die schlechte Börsenstimmung sollte sich aber bald an die tatsächliche Wirtschaftslage anpassen, sodass eine Stabilisierung bzw. Verbesserung des Kursniveaus eher wahrscheinlich ist als eine Verschlechterung. Immerhin ist die jetzige "Baisse-Phase" eine der längsten überhaupt, und es ist auch viel Anlage suchendes Kapital am Markt. Ein rasanter Aufschwung ist nicht zu erwarten, die Börsenentwicklung kann sich aber nicht dauerhaft von der Entwicklung der Realwirtschaft abkapseln.

Die Bewertung der meisten Aktien hinsichtlich KGV und Dividendenrendite ist mittlerweile bereits wieder angemessen bzw. günstig. Bezüglich der Anlagestrategie ist Vorsicht angebracht. Konjunkturzyklen, die von einem nachhaltigen Aufschwung profitieren, sind derzeit keine Hoffnungsträger. Auch die Telekommunikationsbranchen scheinen noch immer etwas zu hoch bewertet.

Die PARTNER BANK AG setzt auf Nischenwerte, schwer einholbare Spezialisten und ausgeprägte Marktführer in kaum angreifbarer Position. Die zunehmende Unsicherheit der weltpolitischen Situation lässt eine Veranlagung in Aktien mit betont defensivem Charakter empfehlen (Vorsorge, Nahrungsmittel, Gesundheit und Sicherheitsindustrie). Da auch diese grundsoliden Qualitätstitel vielfach wieder über attraktive Dividendenrenditen (bis 5 %) verfügen, ist jetzt zusammen mit dem realistischem Kurssteigerungspotenzial ein allgemein günstiger Einstiegszeitpunkt zu sehen.

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