FP-Marchat: Nach 10 Jahren Pröll - kein Grund zum Feiern!

Sämtliche "Offensiven" des Landeshauptmanns als "Rohrkrepierer"

Der freiheitliche Landesparteisekretär LAbg. Franz Marchat bezeichnete heute den niederösterreichischen Landeshauptmann Erwin Pröll als "Chef eines Landes", der wirtschaftlich so gut wie alles verschlafen habe, mit seiner "Budgetpolitik" an letzter Stelle aller Bundesländer stehe und nicht zuletzt durch seine Untätigkeit im "Eurostat-Ranking der europäischen Regionen" an trauriger 97. Stelle ausgewiesen sei. Das anerkannte Kölner Wirtschaftsinstitut Empirica-Delasasse habe zudem eine Studie veröffentlicht, in der Niederösterreich unter den Regionen Europas lediglich den 134. Platz einnehme. Marchat: "Das sind 124 Plätze von der Top-Ten
entfernt!" ****

In Niederösterreich herrsche nicht zuletzt durch den bereits seit Jahren anhaltenden akuten Mangel an Facharbeitern mit etwa 50.000 die größte Arbeitslosigkeit seit 1945. "Tatsächlich sind in Niederösterreich aber fast 100.000 arbeitslos!", betonte Marchat. Denn Notstandshilfeempfänger, Schulabgänger und Jungakademiker, die keinen Arbeitsplatz finden, würden in der Statistik nicht aufscheinen. Nicht berücksichtigt würden weiters auch nicht mehr beim AMS vorgemerkte Personen, wie etwa Arbeitslose, die Fortbildungskurse besuchten.

Und das alles, obwohl Landeshauptmann Pröll seit Jahren von einer "Bildungsoffensive" spreche und bereits 1996 von der NÖ Industriellenvereinigung zu einer "Technologieoffensive" aufgefordert wurde, die er jetzt vorgebe zu beginnen, obwohl der IT-Boom vorbei sei. Und als "unerquickliche Draufgabe" habe man es im "besten aller Tourismus Jahre Österreichs" tatsächlich geschafft, Niederösterreich mit einem Minus von 1,4 Prozent an die letzte Stelle aller Bundesländer zu führen. In absoluten Zahlen: ein Minus von 36.820 Nächtigungen.

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