Rauch-Kallat: SPÖ macht Politik gegen MigrantInnen

SPÖ stellt Sprachkurse infrage, die von MigrantInnen begrüßt werden - SPÖ-Vorschläge schaden unserer Wirtschaft

Wien, 22. Oktober 2002 (ÖVP-PK) "Die SPÖ tut so, als würde sie Politik für MigrantInnen machen, aber in der Praxis macht sie genau das Gegenteil: Wer die laufenden Sprachkurse infrage stellt, handelt gegen die Interessen von Zuwanderern, die diese Maßnahme der Bundesregierung großteils begrüßen", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Generalsekretärin Abg.z.NR Maria Rauch-Kallat in Reaktion auf die Präsentation der SPÖ-MigrantInnen-KandidatInnen. ****

Gleiches sei der Fall, wenn die SPÖ die geltende Saisonier-Regelung zurücknehmen wolle: "Damit würde man nicht nur der österreichischen Wirtschaft schweren Schaden zufügen, sondern auch Chancen von MigrantInnen verringen, einer vorübergehenden Beschäftigung in Österreich nachgehen zu können, für die keine Arbeitnehmerin oder kein Arbeitnehmer gefunden werden kann, die im Land leben". Das werde vor Erteilung einer Saisonier-Bewilligung genau überprüft - und zwar unter Einbeziehung der Sozialpartner.

Der Vorwurf, die Regierung hole Billig-Arbeitskräfte ins Land, die eine massive Konkurrenz für die hier bereits regulär beschäftigten Menschen sei, "geht also völlig an der Realität vorbei", so Rauch-Kallat, die abschließend darauf hinwies, "dass ohne Saisoniers zum Beispiel viele Tourismus-Betriebe zusperren müssten".

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