LH Haider unterstützt Anliegen der Lavanttaler Bürgerinitiativen gegen Müllverbrennung

Behördliche Verfahren kann es erst nach einer Volksbefragung geben - In allen Lavanttaler Gemeinden Volksbefragungen möglich

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider sicherte heute den Vertretern von Lavantaler Bürgerinitiativen, die einen Stopp der Müllverbrennung in St. Andrä fordern, seine volle Unterstützung zu. Auch LHStv. Karl Pfeifenberger und Landesrat Georg Wurmitzer befürworteten die Anliegen der Bürgerinitiativen.

Der Landeshauptmann machte deutlich, dass es jedoch ohne Volksbefragung oder Volksabstimmung nicht gehen werde und verwies auf die von ihm erteilte Weisung, wonach ein bereits eingeleitetes Behördenverfahren gestoppt worden ist.

Das Land gehe korrekt vor, daher müsse vor einem behördlichen Verfahren eine Volksbefragung oder -abstimmung abgehalten werden. Es sei auch möglich, in den übrigen Lavanttaler Gemeinden die Gemeindebürger zu befragen, regte Haider an, auf die Kraft der Überzeugung durch die besseren Argumente zu setzen. Auch Wolfsbergs Bürgermeister Gerhard Seifried und Ärzte aus dem Lavanttal drückten ihre Sorge davor aus, dass in St. Andrä eine Müllverbrennung großen Stils etabliert werden und der Standort eine tickende Umweltbombe sein könnte. Sie ersuchten die gesamte Landesregierung in ihrem Sinn und im Interesse der Region Lavanttal und des Ökolandes Kärnten aktiv zu werden.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: (0463) 536-2852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0005