Schüssel: Mein Ziel ist die Verdoppelung der Exportbetriebe

Privatisierung fortsetzen - Kern österreichischer Aktionäre sicherstellen - neue Aufgaben für ÖIAG

Alpbach, 20. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Mein Ziel ist die Verdoppelung der österreichischen Exportbetriebe. Das ist machbar”, sagte heute, Sonntag, ÖVP-Chef Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel beim ÖVP-Bundeskongress in Alpbach, der darauf verwies, dass er zu Beginn seiner Zeit als Wirtschaftsminister das Ziel formuliert habe, die Exportquote in zehn Jahren um zehn Prozent zu steigern. Er habe damals mit 23 bis 24 Prozent Exportquote begonnen, "und wir haben es geschafft”, denn heute betrage die Exportquote bereits mehr als 35 Prozent. Zum ersten Mal gebe es nun, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, auch einen Handelsbilanzübeschuss. ****

Die Volkspartei sei auch einen klaren Privatisierungskurs gegangen. Damit habe man den Schuldenstand der ÖIAG von mehr als 6,5 Milliarden Euro auf unter ein Drittel reduziert. Nun stelle sich die Frage, wie es weitergehen solle. Dabei wollten die Sozialisten, die für den Staat als Kernaktionär einträten, einen Schritt zurück machen. "Ich brauche das nicht”, so Schüssel, der sich vielmehr für einen Kern österreichischer Aktionäre aussprach, "der sicherstellt, dass die Hauptdquartiere in Österreich bleiben”.

Vor diesem Hintergrund habe man auch den Kapitalmarkt belebt, erläuterte der Bundeskanzler. Nun gehe es darum, der ÖIAG andere Aufgaben zu geben, zum Beispiel im Beteiligungsmanagement in den Bereichen ÖBB oder Verbund. (Fortsetzung)

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