Schüssel: Österreich gewinnt, das ist unser Motto

Österreich Nummer eins bei Lebensqualität, Umweltausgaben, Bio-Landwirtschaft, Bildungsausgaben, Sicherheit

Alpbach, 20. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Ich glaube, dass jeder politische Mitbewerber es mit Österreich gut meint”, sagte heute, Sonntag, ÖVP-Chef Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel beim ÖVP-Bundeskongress in Alpbach. Alle seien für mehr Jobs, für den Frieden und gegen den Krieg oder für ein vereintes Europa. Die Frage aber sei, "wie man das erreichen will”, welches Team, mit welcher Erfahrung antrete, "welche Prioritäten gesetzt werden”, da nicht alles gleichzeitig zu machen sei, und welcher politische Stil gepflegt werde. Die ÖVP wolle jedenfalls das Positive ins Zentrum stellen. In Alpbach habe man wiederum gespürt, dass es in der Volkspartei eine Begeisterung gebe, "etwas für Österreich zu bewegen”. Es gehe nicht darum, dass jemand verliert, "Österreich gewinnt, das ist unser Motto”, betonte der Bundeskanzler. ****

"Ich möchte die Partei sehen, die es wagt, die Familien wirklich infrage zu stellen”, sagte der Bundeskanzler, stellte aber gleichzeitig die Frage: "Wer ist wirklich glaubwürdig für die Familien da, wenn es Not gibt und wenn Armut droht?” Alle Parteien hätten gesagt, dass sie für die Anhebung des tatsächlichen Pensionsalters seien, aber nur die Volkspartei habe gezeigt, wie das "sozial verträglich” geht, so Schüssel, der auf die Pensionssicherungsreform, die Abfertigung neu und die Zukunftsvorsorge für alle verwies.

Alle Parteien würden auch gerne höhere Einkommen für alle versprechen, aber diese müssten zuerst erwirtschaftet werden und zwar durch hunderttausende kleine und mittelständische Unternehmen, den Handel, die Industrie und das Dienstleistungsgewerbe. Deshalb sei auch die Sozialpartnerschaft so wichtig, "als ernst genommener Gesprächspartner”, der aus der Praxis Anregungen gebe. Die Volkspartei habe auch diesbezüglich die besten Köpfe, zum Beispiel mit den besten AK-Präsidenten Josef Fink und Fritz Dinkhauser sowie GÖD-Chef Fritz Neugebauer, mit dem man viele Sträuße ausgefochten habe, aber "auf dessen Wort man sich verlassen kann”.

Nach drei Jahren Regierungszeit sei Österreich heute die Nummer eins in der Lebensqualität, bei den Umweltausgaben, in der umweltbezogenen Landwirtschaft, bei den Bildungsausgaben, der Sicherheit und in der medizinischen Infrastruktur. "In anderen Bereichen müssen wir noch aufholen”, so der Bundeskanzler, der sich dafür aussprach, den Weg des "behutsamen Veränderns” fortzusetzen. Es könne daher nicht alles neu sein, was im ÖVP-Programm stehe, "das wäre auch falsch, denn was bewährt ist, muss fortgesetzt werden”. (Fortsetzung)

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