Schüssel: Seit 10 Tagen sind wir das sicherste Land der Welt

Ernst Strasser stellt Vorgänger weit in den Schatten -Quereinsteiger möge sich an Wiener Landeshauptmann wenden

Alpbach, 20. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Bisher zählte Österreich zu den sichersten Ländern der Welt.” Das habe sich nun geändert. "Seit zehn Tagen sind wir die Nummer eins”, sagte heute, Sonntag, ÖVP-Chef Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel beim ÖVP-Bundeskongress in Alpbach und verwies auf eine internationale Vergleichsstudie des Schweizer Wirtschaftsinstitutes IMD. Im Jahr 2000 sei Österreich an der dritten Stelle hinter Finnland und Dänemark gelegen, 2001 an der zweiten Stelle hinter Island und jetzt liege Österreich zum ersten Mal an der ersten Stelle im Bereich der Sicherheit vor Bedrohungen und Gewalt unter den 49 wichtigsten Industriestaaten der Welt. ****

Es sei daher richtig, das Thema Sicherheit auf allen Ebenen ernst zu nehmen, so der Bundeskanzler, der sich dagegen verwehrte, dass manche den Innenminister, der eine schwierige Gratwanderung zwischen Rechtsstaatlichkeit und optimaler Sicherheit bestmöglich beschreite, plötzlich "zum Unchristen ernennen” wollten. "Das ist er nicht. Ernst Strasser ist ein Mensch, der mit Leidenschaft, Liebe und großer Professionalität sein schwieriges Amt in einer Art und Weise ausübt, die seine Vorgänger weit, weit in den Schatten stellt”, betonte Schüssel.

In Österreich bekomme jeder politisch Verfolgte Asyl, aber es gehe nicht an, dass zum Beispiel kriminelle Schlepperbanden hunderte Menschen aus dem Kosovo nach Österreich brächten, "die einfach ein wirtschaftlich besseres Leben wollen”. "Das ist nicht der Asylbegriff, um den wir kämpfen.” Und wenn sich nun ein politischer Quereinsteiger für ein weicheres Asylverfahren ausspreche, dann möge er sich doch an den Landeshauptmann von Wien wenden, "denn Wien hat seine Quote nicht erfüllt”.

Die Sicherheit sei ein zentrales Thema für die Volkspartei. "Es ist eine gefährliche Welt, in der wir leben”, sagte der Bundeskanzler und verwies auf politische Kämpfe in Afghanistan, die mit Drogenexporten nach Europa finanziert würden. "Das betrifft uns, das betrifft die Jungen, es betrifft die Familien”, so der Kanzler, der auf das unglaubliche Leid und die Probleme von Eltern mit drogensüchtigen Kindern hinwies. Es sei daher wichtig, dass man in der Sicherheitspolitik die besten Politiker habe, wie das bei der Volkspartei mit Benita Ferrero-Waldner und Ernst Strasser der Fall sei. (Fortsetzung)

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