LH Haider: Kärntnerlied soll von Jugend mehr gepflegt werden

Klares Nein zu textlichen Abänderungen - Chorakademie schafft neue Impulse - Jeder Schule soll einen Schulchor haben - "Tag des Kärntnerliedes" in Feldkirchen ein großer Erfolg

Klagenfurt (LPD) - Der heutige "Tag des Kärntnerliedes", der in Feldkirchen mit zahlreichen Veranstaltungen über die Bühne ging, ist ein Riesenerfolg. Initiiert von der Kärntner Chorakademie (musikalischer Leiter Roland Streiner) in Kooperation mit der Stadtgemeinde Feldkirchen, ORF und weiteren Partnern, wird die Zielsetzung verfolgt, noch mehr junge Menschen zum Singen zu bringen und den Stellenwert des Kärntner Liedes ingesamt weiter anzuheben.

Wie Landeshauptmann Jörg Haider beim ORF-Frühschoppen (Moderation Josef Nadrag) im Bamberger Amthof in Feldkirchen sagte, solle das Kärntner Lied verstärkt jungen Menschen vermittelt werden. Mit der Schaffung der Chorakademie in Ferlach, die sich der professionellen Chorleiter- und Sängerausbildung verschrieben hat, werde ein wichtiger Impuls gesetzt. Weiters werde unter der Koordination von Bernhard Zlanabitnig auch das Ziel verfolgt, an jeder Schule einen Schulchor zu haben, unterstrich der Landeshauptmann und Kulturreferent, der selbst sangesfreudig und kärntnerlied-begeistert ist.

Es gehe darum, die wertvolle Tradition weiterzuführen. Das Kärntnerlied sei etwas Wunderbares, es brauche nicht umgeschrieben oder abgeändert werden, erteilte der Landeshauptmann diesbezüglichen Ansätzen wie zuletz zur Abänderung der Landeshymne eine klare Abfuhr. Das lebensbegleitende Kärntnerlied, dessen besonderer Charakter eben darin liege, dass es für alle Stationen des Lebens, all seine Höhen und Tiefen anwendbar ist, solle vielmehr stärker gepflegt und mehr gesungen werden, so Haider.

In diesem Sinn sprachen sich auch Richard Di Bernardo, Kuratoriumsvorsitzender der Chorakademie und ein weiterer wesentlicher Unterstützer der Chorakademie, Klaus Fillafer, Obmann des Kärntner Bildungswerks sowie als "Hausherr" Feldkirchens Bürgermeister Walter Puff aus. Sie plädierten dafür, nicht nur in Chören, sondern auch in Familien und Wirtshäusern wieder vermehrt zu singen.

Fillafer betonte, dass die Chorakademie in Ferlach großen Zulauf habe und durch ihre gezielten Ausbildungsangebote weit über Kärnten hinausstrahle. Bernardo dankte in diesem Zusammenhang dem Landeshauptmann für dessen Initiative und finanzielle Ausstattung der Chorakademie mit Mitteln aus der sogenannten Abstimmungsspende. Bgm. Puff stellte fest, dass die Bezirksstadt Feldkirchen nicht nur die "Bundeshauptstadt der Blasmusik" sei, sondern auch eine Hochburg des Gesanges. Überhaupt müsse man wohl singen können, um in Feldkirchen überhaupt Bürgermeister werden zu können, so Puff.

Den Frühschoppen im bis auf den letzten Platz besetzten Amthof gestalteten der Volksliedchor Feldkirchen, die Familienmusik Rossmann, die Kärntner Kirchtagsmusik und das Männerdoppelsextett Klagenfurt. Weitere Programmpunkte des "Tags des Kärntnerliedes" bildeten ein Offenes Singen mit der bekannten Chorleiterin Gretl Komposch und ihrem "Chor der junggebliebenen Senioren", ein Gstanzlsingen mit der Kirchtagsmusik unter Klaus Fillafer sowie Auftritte des Studiochores unter der Leitung von Roland Streiner. Der Gottesdienst am Vormittag wurde gesanglich vom Singkreis Maltschachersee umrahmt.

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