Brinek: Wollen Anhebung der Akademikerquote auf 20 Prozent erreichen

. Amon fordert regelmäßige Qualitätskontrollen aller östererichischer Bildungseinrichtungen

Alpbach, 20. Oktober 2002 (ÖVP-PK) "Unser bildungspolitisches Ziel ist es, dass wir bis 2010 die Akademikerquote von 10 auf 20 Prozent der Erwerbsbevölkerung anheben", sagte gestern, Samstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. z. NR Dr. Getrude Brinek gemeinsam mit ÖVP-Bildungssprecher Abg.z. NR Werner Amon beim ÖVP-Bundeskongress in Alpbach. Gleichzeitig solle der Frauenanteil im Bereich des habilitierten Mittelbaues und der Universitätsprofessoren weiter erhöht werden. Weiters strebe die ÖVP eine Anhebung der Forschungsquote auf 2,5 Prozent des BIP bis 2005 an, betonte Brinek. ****

"Unser ehrgeiziges Ziel ist es, wieder Forscher auf Nobelpreisniveau zu haben", so Amon. Das dritte große Ziel sei die Einrichtung regelmäßiger Qualitätskontrollen und die Evaluierungen aller österreichischen Bildungseinrichtungen. Eine nationale "Qualitätsagentur" solle anhand festgelegter Leistungsstandards periodische Evaluierungen für bestimmte Fachgebiete durchführen. Die Teilnahme werde aber auf freiwilliger Basis geschehen. "Wir wollen keine Ranking-Kultur in Österreich wie in den USA, wir haben sehr viele gute Bildungseinrichtungen in Österreich", so der ÖVP-Bildungssprecher. Amon hob besonders die Durchlässigkeit des heimischen Bildungssystems hervor. Ein eingeschlagener Ausbildungsweg dürfe "keine Sackgasse sein", so Amon.

Brinek betonte, dass das Universitätsgesetz wie im Gesetz vorgesehen umgesetzt werden müsse. Die Studienbeiträge seien bei den Studierenden und auch in der Gesellschaft weitgehend akzeptiert, die Beiträge würden an den Unis bleiben. "Jene, die jetzt lautstark die Abschaffung der Studienbeiträge fordern, werden den Universitäten auch erklären müssen, warum sie in Zukunft weniger Geld bekommen", betonte die ÖVP-Wissenschaftssprecherin. Eine Erfolgsbilanz zog Brinek auch im Bereich der Forschung. "Neben den jährlichen Budgetmitteln für die universitäre Forschung hat der Rat für Forschung und Technologieentwicklung zusätzliche Mittel von 150 Millionen Euro für evaluierte Projekte zur Verfügung gestellt", so Brinek. Damit stünden zu 840 Millionen Euro jährlich zusätzliche Mittel in der Höhe von 150 Millionen Euro für Forschung zur Verfügung, schloss Brinek.

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