Schüssel: Wir sind nicht so sicher, wie wir glauben

Auch im Wahlkampf aussprechen, "was ein Patriot sagen muss" – Bei Nachhaltigkeit ist Wilhelm Molterer die erste Adresse

Alpbach, 19. Oktober 2002 (ÖVP-PD) "Wir sind nicht so sicher, wie wir glauben", sagte heute, Samstag, ÖVP-Chef Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel beim ÖVP-Bundeskongress in Alpbach. Ein sicheres Leben, sicheres Arbeiten, sicheres Investieren seien Grundvoraussetzungen für wirtschaftliche Leistung und Stärke. "Es ist entscheidend, dass wir dieses Thema nicht anderen überlassen." Dabei müsse man den Institutionen, "die Sicherheit geben", Dankeschön sagen, und auch einmal überlegen, wie man ihr Leben verbessern könne. Auch in Wahlkampfzeiten sei man gefordert, "auszusprechen, was ein Patriot sagen muss". ****

Wenn das auch nicht immer populär sei, lohne es sich doch langfristig, denn irgendwann einmal könne es wieder Krisen geben, wie die Balkankrise, das Unglück von Galtür oder Terroranschläge. Was heute an anderen Stellen der Welt passiere, könne morgen in Österreich geschehen. "Wir müssen wachsam sein", forderte Schüssel, der darauf verwies, dass nur ernst genommen werde, "wer sich selbst ernst nimmt". Es sei daher besonders wichtig, dass man mit Außenministerin Benita Ferrero-Waldner und Sicherheitsminister Ernst Strasser "zwei ganz starke Persönlichkeiten" in diesem zentralen Bereich an der Spitze habe.

"Wer nachhaltig denkt, ist ein Nachhaltigkeitspolitiker in allen Lebensbereichen", sagte der Bundeskanzler. Diesbezüglich sei Lebensminister Wilhelm Molterer eindeutig die erste Adresse, "Van der Bellen ist bestenfalls die zweitbeste Kopie", so Schüssel, für den das Nachhaltigkeitsprinzip ein weiteres zentrales Prinzip der Volkspartei ist. (Fortsetzung)

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