Niederwieser zu FP-Graf: "Wie der Schelm denkt, so handelt er"

Will die FPÖ die Familienbeihilfe für Studenten abschaffen?

Wien (SK) "Wie der Schelm denkt, so handelt er - dieses Sprichwort passt auf die Unverfrorenheit, mit welcher FPÖ-Wissenschaftssprecher Graf gestern via Regierungs-TV ORF die Behauptung in die Welt gesetzt hat, die Sozialdemokraten möchten die Familienbeihilfe für Studierende streichen", erklärte SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die FPÖ arbeite hier mit der bekannten Methode, einfach etwas Falsches zu behaupten und damit zu rechnen, "dass schon was hängen bleibt", so Niederwieser am Samstag gegenüber den SPÖ-Pressedienst. ****
Die "Haiderianer" würden auch damit rechnen, "dass das Gedächtnis kurz ist und die StudentInnen jung sind und sich niemand an den Wahlkampf 1999 zurückerinnert". Schon 1999 habe die FPÖ der SPÖ unterstellt, sie würde die Studiengebühren einführen. "Faktum ist, dass wir in den Jahrzehnten unserer Regierung die finanziellen Hürden für Studierende beseitigt haben und dass es ÖVP und FPÖ waren, welche Studiengebühren eingeführt und damit das Geld über das Talent gestellt haben", betonte der SPÖ-Wissenschaftssprecher.
Tatsache sei auch, dass ÖVP-Obmann Schüssel höchstpersönlich in "Alpbach laut darüber nachgedacht habe, dass auch die Schule nicht kostenlos" sein müsse. Tatsache sei weiters, dass Ministerin Gehrer immer wieder ihren Grundsatz verkündet: "Was nichts kostet, ist nichts wert." Daher sei klargestellt: "Mit der SPÖ gibt es die Abschaffung der Studiengebühr und keine finanzielle Verschlechterung für die Studierenden", bekräftigte Niederwieser abschließend. (Schluss) ps

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