Harald Krassnitzer und Maria Köstlinger für den ORF hinter Gittern

Dreharbeiten zur ORF-Koproduktion "Ausgeliefert" in der Justizanstalt Josefstadt

Wien (OTS) - Dicke Stahltüren, vergitterte Fenster, bewaffnete Beamte: Unter ungewohnten Bedingungen steht derzeit "Tatort"-Kommissar Harald Krassnitzer vor der Kamera. Im packenden Psychodrama "Ausgeliefert" spielt er einen Gefängnispsychologen im Frauengefängnis, der eine Mörderin (dargestellt von Maria Köstlinger) vorzeitig für geheilt erklärt und nach ihrer Entlassung von ihr terrorisiert wird. Gedreht wird die ORF-Koproduktion unter anderem in der Justizanstalt Josefstadt, wo gestern, am Freitag, dem 18. Oktober 2002, unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ein Pressetermin für Fotografen stattfand. Und die Journalisten bekamen so manches lohnenswerte Motiv vor die Linse - schließlich bietet sich nur selten die Möglichkeit, das Leben hinter Gittern hautnah mitzuverfolgen. Auf dem Drehplan standen Szenen in der engen Gefängniszelle, die sich die verurteilte Mörderin Cornelia Steinweg (Köstlinger) mit zwei Mitgefangenen (dargestellt von Maresa Hörbiger und Ina Halmágyi) teilt. Mehrstöckige Metallbetten mit dünnen Matratzen, ein eingemauertes Waschbecken, ein paar Fotos und Zeitungsausschnitte als einziger Wandschmuck, dazu die Darstellerinnen in grauer Anstalts-Einheitskleidung: Das Bemühen des Teams, die Atmosphäre im Gefängnis so authentisch wie möglich einzufangen, ist sichtlich gelungen. Das zeigt sich auch in der Begegnung des Gefängnispsychologen Trenk (Krassnitzer) mit seiner Kollegin Maria Hartwig (Michou Friesz): Sie findet auf dem tristen Gang vor einer langen Reihe stählerner Zellentüren statt.

Ausstrahlung von "Ausgeliefert" im ORF im nächsten Jahr

Neben jener in der Josefstadt steht auch die Justizanstalt Stein in Krems auf dem Drehplan des Teams von Helmut Grassers Allegro-Film. Im ORF wird der spannende Thriller, den der ORF in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen SF DRS produziert, 2003 zu sehen sein. Mehr zum Inhalt von "Ausgeliefert": Der Gefängnispsychologe Michael Trenk (Harald Krassnitzer) erklärt die attraktive Gefangene Cornelia Steinweg (Maria Köstlinger) für nicht mehr rückfallgefährdet, daraufhin wird sie entlassen. Wieder ins normale Leben zurückgekehrt, empfindet die junge Frau Einsamkeit und Leere. Sie bleibt in Kontakt mit dem Psychologen. Anfangs findet Trenk die Anhänglichkeit der ehemaligen Patientin noch schmeichelhaft. Es kommt es zu einer leidenschaftlichen Begegnung. Doch als er sich bemüht, seiner Familie und seiner Karriere willen seine Verehrerin loszuwerden, wird es kritisch: Die als geheilt entlassene Mörderin versucht mit allen Mitteln, Trenk an sich zu binden.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0004