Knotzer: Rückkehrberatung von Asylwerbern an Grenzstellen und Flughafen

St. Pölten, (SPI) - "Die Rückkehrberatung von Asylwerbern sollte im großen und ganzen schon an Grenzstellen und am Flughafen erfolgen", fordert Landesrat und Traiskirchens Bürgermeister Fritz Knotzer. Zur Zeit wird die Betreuung und Beratung von Asylwerbern sehr ungleichmäßig auf die einzelnen Bundesländer aufgeteilt. Obwohl man entsprechend der Einwohnerzahl eines jeden Bundeslandes genaue Quoten festgelegt hat, werden in Niederösterreich viel mehr Asylenten als vereinbart betreut, während die fixierte Betreuungsquote in anderen Bundesländern bei weitem nicht erreicht wird.****

In Niederösterreich werden auch nur deshalb so viele Flüchtlinge betreut, weil der Großteil der Asylwerber in das völlig überfüllte Bundesasylamt Traiskirchen gepfercht werden. Aus diesem Grund ist das Flüchtlingslager in den vergangen Wochen aus allen Nähten geplatzt. "Wenn Wirtschaftsflüchtlinge, die keine Aussicht auf Asyl haben, an Grenzstellen oder Flughäfen ihre Rückkehrberatung erhalten, so werden falsche Hoffnungen erst gar nicht geweckt. Soweit dies nicht flächendeckend möglich ist, muss die Beratung der Asylwerber auf alle Landeshauptstädte aufgeteilt werden", so Knotzer.
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